Datenklau tut Google leid
 

Datenklau tut Google leid

Wie heute im "Falter" steht, hat Google auch in Österreich "fälschlicherweise Internetadressen und E-Mails" aufgezeichnet.

Google hat auch in Österreich Daten aus WLAN-Netzen gespeichert, wie Unternehmenssprecher Kay Oberbeck in einem Interview mit der heute erscheinenden Ausgabe der Wiener Wochenzeitung "Falter" bestätigt: "Ja, derlei Daten haben wir in insgesamt 34 Ländern erhoben, auch in Österreich". 2007 seit mit den Aufzeichnungen für standortbezogene Dienste begonnen worden, erst jetzt sei aufgefallen, dass Google dabei unbeabsichtigt Fragmente von anderen Daten gespeichert hat.

Google ist mit seinen Autos durch Straßen gefahren, um diese in den Dienst Street View aufzunehmen. War zu dieser Zeit ein WLAN in der jeweiligen Gegend offen, speicherte Google Internetadressen und E-Mails des betroffenen Rechners. Oberleck betont, dass das unabsichtlich geschehen sei und bedauert den Vorfall. Die Fahrten der Google Street View-Autos wurden vorerst gestoppt, eine Prüfung werde gestartet. Die vertraulichen Daten löscht Google laut dem Sprecher "so schnell wie möglich".

(Quelle: APA)
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