Coronavirus: A1 kontert Kritik an Lieferung v...
 
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A1 kontert Kritik an Lieferung von Handy-Bewegungsdaten

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Die Lösung sei vollständig DSGVO-konform und TÜV geprüft, betonte A1.
Die Lösung sei vollständig DSGVO-konform und TÜV geprüft, betonte A1.

Dass A1 über vollständige Bewegungsanalysen aller in Österreich eingeloggten Handys verfügt und diese nun offiziellen Stellen zur Verfügung stellt, um die Wirksamkeit der verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu überprüfen, thematisierte zuletzt die Kronen Zeitung und im Gefolge auch die meisten anderen großen Medien des Landes. A1 betont indes, die mit Invenium, einem Spin Off der TU Graz, erstellten Bewegungsanalysen würden aus vollständig anonymisierten Daten mittels Algorithmen errechnet.


Die Daten würden es lediglich erlauben, die Bewegungsströme von Menschengruppen in 20er-Schritten zu visualisieren, bekräftigt A1. Die Technologie würde im Normalfall beispielsweise eingesetzt, um die Wege zu analysieren, die Touristen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten wählen. Die Lösung sei vollständig DSGVO-konform und TÜV geprüft. Es sei keinesfalls möglich, auf einzelne Personen zu schließen, auch Größen von Personengruppen seien nicht erfassbar, da Bewegungsströme eben nur in 20er Schritten analysiert würden, drei Menschen also gleich wie 20 behandelt würden.

A1 verwies außerdem darauf, dass die Technologie europaweit von einer Vielzahl an Unternehmen angeboten werde und bereits seit Jahren im Einsatz sei. Auch unterstrich das Telco-Unternehmen, dass man die Daten nun zum Wohl der Allgemeinheit zur Verfügung stelle. Das Datenangebot befürwortete nicht nur das Österreichische Rote Kreuz. In der "Zeit im Bild" des ORF am Dienstag bekräftigte auch Andrea Jelinek, Leiterin der österreichischen Datenschutzbehörde, dass das Service im Einklang mit allen gültigen Datenschutzregeln sei.

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