Corona Data Stories 3: Telegetriebener Datent...
 
Corona Data Stories 3

Telegetriebener Datenturbo

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Wie wirkt sich die neue digitale Alltagswelt konkret auf die Datennutzung aus? Eine Vermessung in Daten rund um den Globus.

In Österreich haben die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Nutzung des Mobilfunks in die Höhe schnellen lassen. Begonnen hat der Mobil-Siegeszug in der Woche elf, als die Politik den Shutdown angekündigt hat, wie aus Daten des Forums Mobilkommunikation (FMK) hervorgeht. Eine Steigerung von 50 Prozent konnte bei den mobilen Gesprächsminuten gegenüber dem Durchschnitt verbucht werden, beim mobilen Datenvolumen waren es fünf Prozent. Die größten Nutzungsrekorde folgten ab der Woche 12, als der Shutdown tatsächlich in Kraft trat, den ganzen März hindurch. Um ganze 92 Prozent auf 833 Millionen Minuten hat sich etwa das Gesprächs-Volumen im Vergleich zu Vorkrisenzeiten gesteigert. Auch das mobile Datenvolumen verbuchte im gleichen Zeitraum eine beachtliche Steigerung von 30 Prozent auf 61,4 Millionen Gigabyte.

Und doch fällt beim ersten Blick auf die Zahlen auf, dass sich der Datentraffic deutlich geradliniger entwickelt als jener durch Gesprächsminuten verursachte Traffic. Das führt FMK-Sprecher Gregor Wagner etwa darauf zurück, dass die Mobilfunknetzbetreiber Internet auch über das Festnetz anbieten. Bei den mobilen Gesprächsminuten hätten sich andererseits viele Festnetztelefonate aus dem Büro ins Home Office und damit auf das Smartphone verschoben. Und während die meisten Unternehmen noch über ein Festnetz verfügen, haben nur noch knapp 46 Prozent aller Haushalte auch einen Festnetz-Anschluss.

Beobachten Sie die gestiegene Mobilfunk-Nutzung im Wochen-Verlauf. Mit Klick auf den "Replay"-Button über der Visualisierung können Sie diese jederzeit wieder von vorne beginnen lassen. Mit den Pfeilen über der Grafik gelangen Sie zur prozentualen Steigerung von mobilen Gesprächsminuten und Datenvolumen gegenüber dem Durchschnittswert.



Das Wachstum des Internet-Traffics über das Festnetz scheint indes ebenfalls nicht langsamer zu werden. Für das vergangene Jahr ging Netzwerkausrüster Cisco Systems hier bereits von einem Traffic von rund 137 Exabyte pro Monat aus. Bis zum Jahr 2022 prognostiziert Cisco ein doppeltes Wachstum auf 273 Exabyte. Getroffen wurden die optimistischen Prognosen noch vor der Coronakrise und die dadurch weiter befeuerte Digitalisierung und Datennutzung.



Die Branchen-Gewinner der Krise zeigen sich indes auch im Online Shopping. Die UX-Plattform ContentSquare verglich den Traffic auf Seiten von 20 verschiedenen Branchen vor und in der Pandemie. In der Woche zum 26. April stieg der Online Traffic im Supermarktsegment gegenüber dem Referenzzeitraum im Januar und Februar 2020 um ganze 135 Prozent. Die Online-Besuche im Tourismussektor gingen dagegen um mehr als 72 Prozent zurück.



Auch in den USA ist die tägliche Datennutzung in den eigenen vier Wänden während des Ausbruchs des Coronavirus im März 2020 stark gestiegen - um 38 Prozent auf 16,6 Gigabyte im Vorjahresvergleich. Der Anstieg ist in fast allen Gerätekategorien zu beobachten, wobei die Datennutzung von Spielkonsolen und Smartphones am stärksten zunimmt.



Am 11.März erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch des Coronavirus zur Pandemie. Seitdem ist die durchschnittliche tägliche Breitbandnutzung in den USA im Vergleich zum Jahresbeginn ebenfalls gestiegen. In der Woche vom 11. bis 18. März betrug diese während der Bürozeiten 6,3 Gigabyte - ein Anstieg von 41 Prozent gegenüber

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