Booklet zum „Ambient Meter 2013“
 

Booklet zum „Ambient Meter 2013“

#

Daten der „Reichweitenstudie der österreichischen Out-of-Home-Medien“ in handlichem Pocketformat verfügbar.

Im zweijährigen Rhythmus führt Berater TMC The Media Consultants in Kooperation mit dem VAMP Verband Ambient Medien und Promotion die Reichweitenstudie "Ambient Meter" für Out-of-Home-Medien durch:

Aus dem Panel von Marketgent.com werden 4.000 Online Interviews österreichweit unter 14- bis 65-Jährigen - rund 4,9 Millionen Personen - zur Nutzung, Reichweite und Sympathie von Werbeformen Outdoor (Baustellengrüste, Projektionen, Videowalls...), Indoor (Kleinplakate auf Einkaufswagen und in Toiletten, Plakate in Schulen und Universitäten, Kassentrenner-Werbung...), elektronische Werbeformen im öffentlichen Bereich (Screens auf Bahnsteigen und Bahnhofshallen, in ADEG- und Ströck-Filialen, Apotheken und Arztpraxen...), mobile Werbeformen (Autobusse, Mietfahrräder, Straßenbahnen und Taxis) sowie Kleinformate (Gratispostkarten, Parkscheine und Zapfpistolen an Tankstellen).

Die Studie wurde von einem Beirat von einem Dutzend der maßgeblichen Mediaagenturen Österreichs begleitet und steht für Agenturen (analog zu Media-Analyse, Teletest, Radiotest und ÖWA Plus) im Agenturzählservice "Zervice" zur Verfügung.

Das nun vorliegende Booklet listet die Ergebnisse und die dahinter stehenden teilnehmenden Anbieter auf.

30 Werbeformen, 10 Financiers

30 verschiedene Werbeformen nach Nutzung und Sympathie erhebt das Ambient Meter - zehn Promotoren im Ambient-Media-Bereich sind als Financiers der Studie vor den Vorhang zu bitten: Goldbach Media, flatscreen-adz, alvernmedia, Young Enterprises, y-doc, Media in Progress, Gewista urban media, freecard, SMG ScreenMediaGmbH und P.O.S-Marketing.

Unter den Outdoor-Werbeformen (auch klassische Plakatformate werden erhoben) punkten die Sonderfomate beleuchtete Werbeprojektionen (55 Prozent in den letzten 14 Tagen - 2011: 36 Prozent), Baustellengerüste (29 Prozent zu 31 Prozent 2011) und Videowalls (27 Prozent zu 26 Prozent vor zwei Jahren).

Bei den Indoor Werbeformen haben 63 Prozent (!) in den letzten 14 Tagen Kleinplakate auf Einkaufswagen gesehen (2011: 63 Prozent); 54 Prozent Werbung auf Kassentrennern (2011: 51 Prozent) und konstant im Vergleich 24 Prozent Werbeaufdrucke am Boden. Jeweils 10 Prozent der 14- bis 65-Jährigen (aber fast zwei Drittel in der Altersgruppe) haben Plakate in Schulen und Universitäten in den letzten 14 Tagen gesehen.

Elektronische Werbeformen im Ambient Meter sind vor allem Screens am Bahnhof, in Apotheken, Arztpraxen oder Ströck-Filialen: Zwischen 15 bis 25 Prozent sehen diese Screen mindestens einmal in den letzten 14 Tagen.

Fast unschlagbar bei den mobilen Werbeformen: 66 Prozent haben in den letzten 14 Tagen Werbung auf Autobussen gesehen (2011: 68 Prozent), 45 Prozent auf Straßenbahnen (2011: 47 Prozent) und stabile 38 Prozent auf Taxis. Unter den "Kleinformaten" sticht Werbung auf Zapfpistolen an Tankstellen hervor - 60 Prozent (2011: 56 Prozent) haben sie in den letzten 14 Tagen wahrgenommen - und: 10 Prozent geben an, Werbung in Apps via Smartphone wahrgenommen zu haben.

YouTube, WhatsApp

Das Ambient-Meter 2013 bietet, sozusagen als "Windfall-Profit", ein paar nette Einblicke in die sonstige Mediennutzung der 14- bis 65-Jährigen: Dass von den 4,9 Millionen 14- bis 65-Jährigen 3,7 Millionen angeben, "gestern" (!) ferngesehen zu haben und 2,7 Millionen "gestern" Radio gehört haben und ebensoviele eine Tageszeitung gelesen haben - eh kloa, sagt Mundl, wissen wir doch.

Aber: 1,8 Millionen geben an, ein Video auf YouTube gesehen zu haben, 671.000 haben Radio über das Web gehört - und 747.000 geben an, "gestern" einen TV-Inhalt aus einer Oline-TVthek gezogen zu haben.

Und: Gestern haben 1,2 Millionen die SMS-Ersatz-App "WhatsApp" genutzt - und 848.000 hatten ein iPad/Tablet in der Hand. Da erscheint es geradezu versöhnlich, dass unglaubliche 1,5 Millionen (!) angeben, "gestern" ein Buch gelesen zu haben...

Das Booklet kann bei www.tmc.at angefordert werden.
stats