bitmovin: Streaming-Start-up mit Millionen-In...
 

bitmovin: Streaming-Start-up mit Millionen-Investment

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Klagenfurter Jungfirma erhält siebenstellige Finanzspritze von Speedinvest, Constantia Industries, AWS und dem Kärntner Wirtschaftsförderungs Fond (KWF)

Als Spin-Off der Alpen-Adria Universität Klagenfurt gegründet, hat sich das Kärntner Start-up bitmovin zum Ziel gesetzt, die Qualität von Video-Streams im Internet zu verbessern und wil dabei eine bis zu 100 Prozent bessere Qualität als bereits am Markt erhältliche Technologien wie etwa HLS von Apple liefern. Dieses ambitionierte Ziel wird jetzt von den ersten Investoren des Start-ups unterstützt.

Der Wiener Early-Stage-Investor SpeedInvest von Oliver Holle, die auf Bautechnik, Flugzeuge und Solarenergie spezialisierte Constantia Industries sowie die staatlichen Förderstellen AWS (Austria Wirtschafts Service) und KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungs Find) haben gemeinsam einen siebenstelligen Betrag in das Start-up gepumpt, wie HORIZONT am Dienstag in Erfahrung brachte. Wie viel Prozent die Investoren dafür bekommen, wird nicht verraten.


Im Netflix-Hype mitschwimmen

„Unsere Mitbewerber transcodieren einen zweistündigen HD-Film in circa zwei Stunden, wir benötigen nur wenige Minuten dafür“, sagt Christopher Müller, CTO von bitmovin. Mit dem frischen Kapital will man jetzt das achtköpfige Team auf bis zu 18 Mitarbeiter aufstocken und den Markteintritt in Europa und den USA vorbereiten. Der soeben gesicherte Millionenbetrag soll die Expansion in den nächsten Jahren sichern.

Dass bitmovin gerade jetzt mit der hauseigenen Plattform bitcodin auf den Markt drängt, ist kein Wunder. 2014 ist auch am österreichischen Markt einiges in Sachen Video-Streaming in Bewegung gekommen. Ausgelöst durch den anstehenden Start von Netflix sowie generell steigende Nutzung bauen Konkurrenten wie Maxdome (ProSiebenSat.1) oder die ORF TVthek ihre On-Demand-Angebote im Netz aus.

Am Werbeplanung Summit 2014 in der Wiener Hofburg hat Bitmovin bereits auf sich aufmerksam gemacht und hat die Start-up-Challenge für TV-bezogene Start-ups für sich entscheiden können.
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