Bertelsmann-Napster zahlt
 

Bertelsmann-Napster zahlt

Plattenlabels, Künstler und andere Rechteinhaber bekommen von der umstrittenen Musiktauschbörse in den nächsten fünf Jahren 15 Milliarden Schilling.

Nach sechs Monaten Verhandlung präsentiert Napster der Musikindustrie einen Vorschlag zur gütlichen Einigung und zur Abwendung der Schließung der Musiktauschbörse. So möchte der jüngste Bertelsmann-Sproß in den nächsten fünf Jahren 15 Milliarden Schilling an die Musikindustrie bezahlen. 2,3 Milliarden Schilling pro Jahr sollen an die großen Labels ausgeschüttet werden. 756,9 Millionen Schilling gehen an die unabhängigen Labels und Künstler. Napster will die genaue Verteilung auf Label und Künstler an der Zahl der übertragenen Files orientieren.



Hank Barry, Napster-CEO, hofft, mit diesem Vorschlag die Musikindustrie zu beruhigen und zufrieden stellen zu können. Andreas Schmidt, Präsident und CEO der Bertelsmann eCommerce Group betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Napster und verwies auf außergewöhnlichen Ertragsmöglichkeiten, die Napster der Musikindustrie bietet und die sich nur aus einer gemeinsamen sinnvollen Nutzung des Potentials ergibt. (tl)

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