Automatisierung: Wer hat Angst vor den Robot...
 

Automatisierung: Wer hat Angst vor den Robotern?

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Kommentar von Jakob Steinschaden

Automatisierung und Arbeitslosigkeit: Um diese beiden Wörter haben sich auch beim Forum Alpbach viele Diskussionen gedreht (siehe auch im Dossier ab Seite 17). Der große Internetkritiker Andrew Keen ist der Meinung, dass die Politik angesichts der Maschinen-Jobkiller ernsthaft über ein bedingungsloses Grundeinkommen nachdenken müsse. In Industriellenkreisen und der ÖVP wiederum glaubt man nicht, dass Maschinen den Menschen ablösen werden, vielmehr würden neue Technologien auch neue Jobs schaffen. Der „Steve Jobs Englands“ Hermann Hauser, der den Chip-Riesen ARM mit aufgebaut hat und in österreichische Start-ups investiert, meint schließlich, dass man doch dafür sorgen solle, dass jeder einen Job bekommt, der ihm Freude macht.


Wie die Geschichte ausgeht, weiß heute keiner. Das Wichtigste, das in der Diskussion oft vergessen wird, ist das Thema Bildung. Diese werden die Massen brauchen: Entweder, um sich für die Tech-Jobs der Zukunft zu qualifizieren, oder aber auch, um sich im Falle eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht auf die faule Haut zu legen, sondern es als Startkapital für die Verwirklichung der eigenen Ziele einsetzen zu können.
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