Apps - alles nur ein Missverständnis?
 

Apps - alles nur ein Missverständnis?

Mobile Monday am 21. März: Firmen investieren in Apps während Handyuser lieber den Browser wählen.

Apps erleben derzeit einen echten Hype. Die kleinen Programme machen jedes Smartphone zum digitalen Schweizermesser und die User schenken ihren kleinen mobilen Computern, mit denen man auch telefonieren kann, immer mehr Aufmerksamkeit. Wenn es um Aufmerksamkeit geht, ist die Werbewirtschaft nicht weit: Die App-Stores der verschiedenen Plattformen erleben gerade einen Boom an gebrandeten Apps, die als sympathische kleine Markenbotschafter fungieren sollen. Doch eine Studie des US-Marktforschers eMarketer sorgt für Verwirrung: Während die Unternehmen Millionen Euro in die Entwicklung von Apps investieren, beziehen die User ihre Produktinformationen lieber über den Browser ihres Mobiltelefons. Georg Koch, Director Online bei Herold Business Data, bestätigt: "Obwohl wir Herold.at im mobilen Web sowohl via Browser als auch als App anbieten, wählen mehr als 50 Prozent den Browser."

Sind die Apps also verzichtbar - und der Hype völlig irrational? Diese Frage stellt sich beim ersten Mobile Monday dieses Jahres ein fünfköpfiges Podium am 21. März im Naturhistorischen Museum: Alexander Reiberberger, Agentur Fonda, Peter Steinberger, freiberuflicher App-Designer, Michael Kieslinger vom Design- und Softwareunternehmen Fluidtime, Olav Nitz, Österreich Werbung und Florian Angulanza vom Softwareentwickler und IT-Dienstleister Utilo.

Dass die Frage eine brennende ist, beweist die Tatsache, dass der Event bereits ausgebucht ist. Allerdings gibt es noch die Möglichkeit, über eine Warteliste - contact@mobilemonday.at - doch noch einen Platz zu ergattern. Allen anderen können den Event über einen Video Live Stream (www.mobilemonday.at/live) oder über Twitter (#momoat) verfolgen. 
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