Apple verkauft mehr iPhones als je zuvor
 

Apple verkauft mehr iPhones als je zuvor

Apple

Nach einer Durststrecke feiert Apple wieder Erfolge, das iPhone verkaufte sich zu Weihnachten bestens. Doch die Politik des Donald Trump bereitet Kopfzerbrechen.

Apple, das mit rund 638 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung wertvollste Unternehmen der Welt, hat vergangene Nacht seine Bilanz für das abgelaufene Quartal präsentiert - und die Zahlen übertreffen alle Erwartungen: Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 78,4 Milliarden Dollar, der Gewinn slag bei 17,9 Milliarden Dollar - nur leicht unter dem Rekordergebnis des Weihnachtsquartal im Vorjahr mit 18,4 Milliarden Dollar. Im vergangenen Weihnachtsquartal verkaufte Apple 78,3 Millionen iPhones - ein neuer Rekord.

Das Weihnachtsquartal ist bei Apple immer besonders interessant, zumal sich hier stets die Frage stellt, wie viele iPhones unter den Christbäumen der Welt landen - Apples Smartphone, das vor zehn Jahren in seiner ersten Version präsentiert wurde, gilt als große Cashcow im Konzern. Zuletzt konnten die Verkäufe des iPhone 7 jedoch nicht überzeugen; in den ersten drei Quartalen des Kalenderjahres 2016 war der Umsatzh jeweils rückläufig gewesen.

Im Schatten des Donald Trump

Weiters sorgen die protektionistischen Töne von US-Präsident Donald Trump für Unbehagen: Dieser fordert von Unternehmen, ihre Fertigung zurück in die USA zu verlagern. Apples CEO Tim Cook wiederum übte öffentlich Kritik an der Einwanderungspolitik und verwies gegenüber Trump darauf, dass auch Steve Jobs Sohn eines syrischen Politikstudenten war: "Ohne Einwanderung würde es Apple nicht geben", sagt Cook. Doch auch aus der EU hatte es kritische Töne gegenüber Apple aufgrund eines Steuerdeals mit Irland gegeben.

Im Vorfeld hatten Analysten laut FactSet Research einen Gewinnsprung auf 3,23 Dollar je Aktie erwartet, nach 1,67 Dollar im vorherigen Quartal. Laut einem Bericht von finanzen.net empfehlen trotz der aktuell schwierigen Lage 29 von 44 befragten Analysten die Aktie zum Kauf, während sechs Mal zum Übergewichten ("Overweigh") geraten wird. 

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