Amazon enttäuscht die Anleger
 

Amazon enttäuscht die Anleger

Amazon
Mit dem smarten Lautsprecher "Echo" prescht Amazon in den Smart Home-Bereich vor.
Mit dem smarten Lautsprecher "Echo" prescht Amazon in den Smart Home-Bereich vor.

Zwar hat der größte Onlinehändler der Welt den Umsatz zu Weihnachten wieder gesteigert - Analsten hatten sich aber mehr erwartet.

Vergangene Nacht hat Amazon, der weltweit größte Onlinehändler, seine Bilanz für das wichtige Weihnachtsquartal präsentiert. Der Umsatz ist im vergangenen Quartal zwar im Vergleich zum Vorjahreswert um 22 Prozent auf 43,7 Milliarden Dollar (40,6 Milliarden Euro) gestiegen, der Überschuss stieg um 55 Prozent auf 749 Millionen Dollar (696 Millionen Euro), womit das siebte Quartal in Folge schwarze Zahlen geschrieben wurden.

Die Bilanz blieb damit deutlich unter den ambitionierten Erwartungen der Analysten - die Aktie gab somit nachbörslich bereits vier Prozent nach. Enttäuschend ist für die Analysten auch die Prognose für das laufende Quartal, hier stellt Amazon einen Umsatz zwischen 33,25 und 35,75 Milliarden Dollar in Aussicht. 

Ein starkes Umsatzwachstum von 27 Prozent im gesamten Geschäftsjahr verzeichnete Amazon beim Clouddienst AWS; zugleich prescht der Konzern in neue Geschäftsbereiche vor: Mit dem Amazon Echo und der smarten Assistentin Alexa eröffnete Amazon 2016 das Rennen um das Heim des Kunden; in Seattle wurde ein erster, vollautomatisierter Offline-Laden eröffnet.
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