Akustischer Fingerabdruck bringt Napster in G...
 

Akustischer Fingerabdruck bringt Napster in Gefahr

Das californische Unternehmen EMusic aus Redwood City hat einen akustischen Fingerabdruck entwickelt, der die illegale Verbreitung von Musiktitel verhindern soll, indem sie die Identität von Napster-User feststellt.

Das californische Unternehmen EMusic aus Redwood City hat einen akustischen Fingerabdruck entwickelt, der die illegale Verbreitung von Musiktitel verhindern soll, indem sie die Identität von Napster-User feststellt.

Durch das Suchen einer Testsumme, die jede Original-Quelle eines ins MP3-Format umgewandelten Musiktitels identifiziert, kann EMusic mit seinem System alle Files kontrollieren, die ein User allen anderen Musikliebhaber über das Napster-Netzwerk zugänglich gemacht hat. Wird ein illegal publizierter Titel entdeckt, bekommt der User ein Aufforderung, den Song innerhalb von 24 Stunden vom Netz zu nehmen. Tut er das nicht, fordert EMusic Napster auf, diesen User zu sperren. Über die IP-Adresse kann EMusic auch die Identität des Users bzw. des verwendeten Computers feststellen.



Nach eigenen Angaben hat EMusic, das über ihre Web-Site etwa 140.000 Titel zum Kauf anbietet, in der Vergangenheit das Gespräch mit Napster gesucht, um die copyright-verletzende Veröffentlichung über das beliebte Musiknetzwerk in geordnete Bahnen zu lenken. Napster habe es aber immer wieder abgelehnt, technische Lösungen für diese Problem zu beheben und sich lediglich dazu verpflichtet, User von seinem Netzwerk zu sperren, die EMusik-Tracks illegal verbreiten. Mit dem akustischen Fingerabdruck habe EMusic nun die technische Möglichkeit geschaffen, die Identität von Napster-Usern festzustellen, so das Unternehmen in einer Aussendung. (rs)

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