Agentur Wild führt das Werbeplanung.at Digita...
 

Agentur Wild führt das Werbeplanung.at Digitalkreativranking 2016 an

Wild
Im Werbeplanung.at Digitalkreativranking kam die Agentur Wild heuer auf satte 384 Punkte und holte damit den ersten Platz (v.l.n.r.): Thomas Ragger (Partner und Tech Director), Melissa Graf (Producerin), Max Hermetter (Creative Technologist), Thomas Lichtblau (Partner und Creative), Moriz Büsing (Creative Technologist), Thomas Strobl (Partner und Tech Director), Manuel Haring (Design Specialist) und Matthias Mentasti (Partner und Creative).
Im Werbeplanung.at Digitalkreativranking kam die Agentur Wild heuer auf satte 384 Punkte und holte damit den ersten Platz (v.l.n.r.): Thomas Ragger (Partner und Tech Director), Melissa Graf (Producerin), Max Hermetter (Creative Technologist), Thomas Lichtblau (Partner und Creative), Moriz Büsing (Creative Technologist), Thomas Strobl (Partner und Tech Director), Manuel Haring (Design Specialist) und Matthias Mentasti (Partner und Creative).

Die Bilanz des Kreativjahres 2016 hat einiges zu bieten: einen Überraschungssieger und alte Bekannte unter den Top Ten. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich die Agenturen Demner, Merlicek & Bergmann und Salon Alpin wieder.

Zum bereits fünften Mal präsentiert Werbeplanung.at das Digitalkreativranking der Agenturen und will damit einmal mehr dokumentieren, welchen österreichischen Agenturen es in den vergangenen zwölf Monaten besonders gut gelungen ist, digitale Kampagnen und Kommunikationslösungen in den Markt zu setzen und diese dann auch zielführend bei Kreativwettbewerben einzureichen.

Um jene Kreativschmieden zu eruieren, die in Sachen digitale Marktkommunikation in den vergangenen zwölf Monaten die Nase vorn hatten, hat Werbeplanung.at auch für das Jahr 2016 (die Wertung erfolgt von November 2015 bis Oktober 2016) die nationalen und internationalen Awards nach den besten und vor allem ausgezeichneten österreichischen Arbeiten gescannt, klassifiziert und die erfolgreichsten heimischen Digitalwerber ermittelt.

1. Platz für Wild

Wie man es schafft, im Werbeplanung.at Digitalkreativranking binnen Jahresfrist von Platz 33 auf Platz 1 zu springen, demonstriert die Agentur Wild: Man holt drei goldene Löwen in Cannes, Gold bei der One Show, einen goldenen Webby, Silber und Bronze beim D&AD, Bronze beim ADC Deutschland und streut dann noch ein paar Veneri des CCA drüber. Die erst 2014 gegründete Agentur Wild führt das Werbeplanung.at Digitalkreativranking 2016 mit 384 Punkten an.

Der Triumph basiert allerdings auf einer Teamleistung: Denn die Arbeit, die am meisten auf das Punktekonto von Wild eingezahlt hat – die „Falter“-Kampagne „Inferno“ – wurde unter der Leitung von Jung von Matt/Donau und in Kooperation mit Salon Alpin und fifth music aus der Taufe gehoben. Dass sich die mittlerweile achtköpfige Mannschaft aus der Zeltgasse in Wien 8 trotzdem die alleinige Spitzenposition im Digitalkreativranking der Agenturen sichern konnte, ist zwei Umständen geschuldet: der Einreichtaktik des Jung-von-Matt-Netzwerkes (mal scheint Jung von Matt/Donau gar nicht als Einreicher auf, mal – etwa in Cannes – als Jung von Matt AG Deutschland) und der Umstand, dass Wild nicht nur mit der „Inferno“-Kampagne, sondern auch mit anderen smarten Arbeiten, Preise einfahren konnte.

Das Erfolgsrezept für den Triumph im Werbeplanung.at Digitalkreativranking ist laut Thomas Lichtblau, Partner und Creative Wild: „Im Großen und Ganzen war es einfach ein Haufen von supertalentierten und motivierten Leuten, die alle ihr Bestes gegeben haben und mit Herz und Seele dabei waren.“

2. Platz für Demner, Merlicek & Bergmann

Wie im Vorjahr auf Platz zwei des Werbeplanung.at Digitalkreativrankings findet sich die Wiener Agentur Demner, Merlicek & Bergmann wieder. 343 Gesamtpunkte mit Gold beim Golden Drum, Gold in Montreux und Gold beim webAD des IAB Austria, dazu Silber, Bronze und viele Nominierungen sind das Ergebnis einer ganzen Reihe an ausgezeichneten Digitalarbeiten. Dabei war das „Travel Banner“ für BMW international sehr erfolgreich, national punkteten „PayWithAWahlspruch“ für Julius Meinl und das „Reisewörterbuch“ im Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung.

Für Demner, Merlicek & Bergmann-Boss Mariusz Jan Demner sind die Kreativwettbewerbe eine Art Forschungslabor der Branche: „Was heute als schräg und überraschend ausgezeichnet wird, ist übermorgen Mainstream.“ Zum diesjährigen Ergebnis hat Demner einen fokussierten Zugang: „Besonders wichtig sind uns die internationalen Wettbewerbe, weil wir die vergangenen zwei Jahre aufgrund der Querelen mit dem alten CCA-Vorstand nicht eingereicht haben und somit diese wichtige ,Homebase‘ entfallen ist.

Natürlich fehlen die – wie sich inzwischen herausgestellt hat zu Unrecht – aberkannten Punkte in den Rankings. Aber jetzt sind wir wieder dabei und nach all den erfreulichen Ergebnissen im heurigen Jahr wird sich das drastisch ändern.“

3. Platz für Salon Alpin

Auch Salon Alpin, das Visual Production Studio von Phillip Comarella und Simon Griesser, hatte bei der „Inferno“-Kampagne der Wochenzeitung „Falter“ seine Finger maßgeblich im Spiel: Am Ende des Kreativjahres darf sich Salon Alpin über satte 339 Punkte und Platz 3 im Werbeplanung.at Digitakreativranking freuen.

Auf der Abschussliste von Salon Alpin stehen dreimal Gold in Cannes, Gold bei der One Show, Silber und Bronze beim D&AD, Bronze beim ADC Deutschland und Bronze sowie eine Nominierung beim CCA. Für Creative Director Phillip Comarella war die „Inferno“-Kampagne etwas Besonderes, da sich das Studio für die Umsetzung in Sachen Directing und Art Direction völlige Freiheit erhandeln konnten und die Award-Shows ihnen eine großartige Bühne gäben, um sich im internationalen Markt als wettbewerbsfähig vorzustellen.

Comarella: „Ich halte unser Angebot für medienagnostisch, wir glauben an hervorragendes Handwerk und klare, simple Aussagen sowie an visuelle Kommunikation, die sich auf jedes Medium oder jede Technologie anwenden lässt. Grundsätzlich bietet Salon Alpin animierte Lösungen an, und wir sind stets interessiert, effektives Storytelling einem breiten Publikum näherzubringen – in welcher technischen Form auch immer.“

Auf den Plätzen 4 bis 10 im Werbeplanung.at Digitalkreativranking: Virtual Identity Wien, Virtue/Vice, MediaCom, Havas Worldwide Wien, DDB Wien, Jung von Matt/Donau und Mindshare. Insgesamt listet das Werbeplanung.at Digitalkreativranking 100 heimische Agenturen und deren national und international gewonnene Awards im Digitalbereich auf.

Hier können Sie das Digitalkreativranking downloaden.

Wie das Digitalkreativranking zustande kam lesen Sie auf der nächsten Seite.

[Elisabeth K. Fürst]*

* leider ist uns am 8.November bei der Autorenkennzeichnung ein Fehler unterlaufen - wir haben diesen am 10. November behoben und bitten um Verzeihung.  Ihr HORIZONT-Team.

Wie das Werbeplanung.at Digitalkreativranking der Agenturen zustande kommt:

Das Werbeplanung.at Digitalkreativranking wird jährlich von Werbeplanung.at errechnet und das jeweilige Ergebnis im Gegencheck
mit der betreffenden Agentur abgestimmt. Maßgebend sind die im Erhebungszeitraum gewonnenen Digital-Awards bei nationalen und internationalen Award-Shows.

Folgende Awards finden Berücksichtigung:


Internationale Awards (Multiplikationsfaktor): ADC Europe (5), ADC Deutschland (5), ADC New York (6), Andy (5), BOB (4), Cannes Lions (10), Clio (8), Cresta (6), D&AD (9), Echo (7), EPICA (5), Eurobest (6), Golden Award of Montreux (5), Golden Drum (5), John Caples (7), LIA (6), One Show (9), New York Festivals (7), Red Dot (5), Webby (6), World Summit Award (5), Digital Communication Awards (6), Annual Multimedia (6), New Media Award (4).


Nationale Awards (Multiplikationsfaktor): Adwin (5), Goldener Hahn (5), Green Panther (5), Adebar (5), Caesar (5), Salzburger Landespreis (5), Tirolissimo (5), Creos (5), CCA (9), DMVÖ Columbus (8), ORF Onward (8), Media Award (7), Staatspreis Multimedia (6), webAD (10).


Für das Werbeplanung.at Digitalkreativranking 2016 wurden all jene nationalen und internationalen Awards berücksichtigt, die zwischen 1. November 2015 und 31. Oktober 2016 verliehen wurden. Awards nach dem 31. Oktober 2016 werden also im nächstjährigen Digitalkreativranking gewertet. Grundsätzlich zählt der Tag der Award-Show, nicht der Tag des Announcements der Gewürdigten – es sei denn, es gibt keine Preisverleihung.


Generell gilt: Es werden ausschließlich digitale Arbeiten gezählt,
 die in digitalen Kategorien eingereicht wurden. Zulässig sind etwa die Kategorien „Digital“, „Online“, „Cyber“, „Interactive“, „Web“, „Website“, „Internet“, „Mobile“, „Wireless“, „Web 2.0“, „Social Media“, „Apps“, „Microsites“, „Display Advertising“, „Banners“, „Viral“, „Buzz“, „Direct Response Digital Marketing“, „Web-Animation“, „Web-Design“, „Online-Games“ oder „Branded Content“. Gemischte Kategorien, also jene, in denen sowohl digitale als auch andere Arbeiten eingereicht werden können, wurden somit nicht in die Wertung genommen. Ebenso wenig können einzelne digitale Elemente von integrierten Kampagnen Berücksichtigung finden, deren Kern nicht eindeutig digital dominiert ist.

Gewertet werden jene Agenturen, die für eine siegreiche Arbeit vom jeweiligen Award-Veranstalter ausgewiesen werden. Die Awards und Festivals sind nach Relevanz für die digitale Disziplin und für die Kreativbranche insgesamt mit einem Faktor gewichtet. Für die jeweils gewonnenen Preise gibt es Punkte, wobei hier zwischen nationalen und internationalen Awards unterschieden wird.

Punkte für internationale Awards: Grand Prix: 8, Gold: 6, Silber: 4, Bronze: 3, Finalist/Shortlist/Nominierung: 2. 


Punkte für nationale Awards: Grand Prix: 6, Gold: 4, Silber: 3, Bronze: 2, Finalist/Shortlist/Nominierung: 1.

Multipliziert man die errungenen Punkte mit dem Faktor, ergibt sich die Punkteanzahl einer Agentur für diese Award-Show. Addiert man die Punkte, die eine Agentur bei allen nationalen und internationalen Awards errungen hat, ergibt sich die Gesamtpunkteanzahl. Konnte eine Nominierung/Shortlistplatzierung für eine Arbeit in einer Kategorie in einen Award umgewandelt werden, zählt Letzterer.
 Die vorausgegangene Shortlistplatzierung/Nominierung in dieser Kategorie entfällt somit.

(red)
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