Adobe will mit Tool zu Analyse von Audio-Kons...
 

Adobe will mit Tool zu Analyse von Audio-Konsum punkten

Pascua Theus/pixelio
Das Softwarehaus verspricht über die Verknüpfung mit Datenfirmen detaillierte Einblicke in die Persönlichkeit der Nutzer.
Das Softwarehaus verspricht über die Verknüpfung mit Datenfirmen detaillierte Einblicke in die Persönlichkeit der Nutzer.

Im Wettkampf der Digital-Marketing-Tools setzt Adobe nun auf Audio: Der Softwareanbieter verspricht die komplette Analyse des Konsums von digitalen Audio-Inhalten, auch offline, und Aufschlüsse über die User.

Durch den Ausbau seiner Analytics Cloud mit Audio-Analysen will Adobe Konkurrenten wie Salesforce, Oracle and IBM einen Schritt voraus sein. Die neuen Funktionen wurden nun auf dem Adobe Summit vorgestellt. Hätten Marken bisher bei der Analyse des Konsums von Digital Audio weitgehend im Dunklen getappt, erlaube das Tool nun "erstmals die Möglichkeit, tiefere Einblicke in die Nutzung von On- und Offline-Audioformaten zu gewinnen", hieß es in einer Aussendung dazu.

"Für Marken blieb es lange Zeit weitgehend ein Mysterium, wie Digital Audio von den Konsumenten genutzt wird. Marketer konnten nur auf ihr Bauchgefühl hören und haben mit ihrem Budget gespielt", wird Jeff Allen zitiert, Senior Director Product Marketing bei Adobe Analytics Cloud. Analysiert werden können durch das Tool die Nutzung von Podcasts und Audio-Streaming ebenso wie digitaler Bücher. Durch die Erfassung der Inhaltsauswahl und des Nutzerverhaltens seien Marken besser in der Lage, Verbraucher mit Werbung anzusprechen und ein personalisiertes Audioerlebnis bereitzustellen, so Adobe.

Das Unternehmen verweist darauf, dass Medienmarken wie CBS Interactive, Pandora, Spotify, Time Warner und Viacom bereits Adobe Analytics verwendeten. Gemessen werden können etwa, ob ein Zuhörer den Podcast oder das Hörbuch beendet hat und ob Werbung übersprungen wurde, auch wenn der Audio-Inhalt über mehrere Geräte hinweg gehört wurde. Zudem kann das Tool mit Datenquellen von Drittanbietern verbunden werden, um das Nutzerverhalten bei Partner-Marken zu verstehen oder um den Standort, die Demografie oder die Psychographie ihrer Zielgruppe zu messen.

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