A1 präsentiert AR-App
 

A1 präsentiert AR-App

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Gerhard Reitmayr (Professor für Augmented Reality, Technische Universität Graz), Markus Ertler (immobilien.net), Marco Harfmann (mobilkom austria und Telekom Austria). (c)Willi Denk
Gerhard Reitmayr (Professor für Augmented Reality, Technische Universität Graz), Markus Ertler (immobilien.net), Marco Harfmann (mobilkom austria und Telekom Austria). (c)Willi Denk

Augmented-Reality-Anwendung von A1 und Immobilien.net erleichtert Wohnungssuche.

Augmented Reality - oder kurz AR - ergänzt die Welt, wie sie mit bloßem Auge erkennbar ist, um Zusatzinformationen. Diese werden direkt auf dem Bildschirm eines Smartphones eingeblendet. Die mobilkom austria will diese innovative Technologie und die Entwicklung lokaler AR-Applikationen vorantreiben und erweitert nun die A1 Challenge for Apps, den größten heimischen Apps-Entwickler-Wettbewerb des Jahres, um einen Sonderpreis: A1 vergibt 5.000 Euro an die beste lokale App, die auf Augmented Reality basiert – zusätzlich zu den drei Hauptpreisen im Gesamtwert von 80.000 Euro. "AR-Anwendungen machen Multimedia am Smartphone wirklich erlebbar. Es ist faszinierend, wie plötzlich Sternenbilder am Himmel oder historische Details zu einem Gebäude sichtbar werden, wenn ich nur den Sucher der Handy-Kamera darauf richte", so Marco Harfmann, Bereichsleiter Residential und Small Business Marketing bei mobilkom austria und Telekom Austria. „Als heimischer Marktführer wollen wir die lokale Entwickler-Community fördern und anregen, weitere spannende Applikationen zu schaffen. Unsere Rolle sehen wir auch darin, durch unser Know-how die Usability von AR-Anwendungen für die Kunden zu erhöhen und so diese innovative Technologie einer noch breiteren Personengruppe zugänglich zu machen.“

Die Anwendungsmöglichkeiten von AR-Apps sind vielfältig: von geobasierter Suche und Informationen, über Navigation, Simulationen, Unterhaltung und Spiele bis hin zu Businessanwendungen. Befragungen zeigen, dass Kunden sich vor allem Anwendungen wünschen, die einen lokalen Bezug und einen konkreten Nutzen haben. "Immobiliensuche goes AR", sagt Markus Ertler, Gründer und Eigentümer von immobilien.net. "Dem User die Immobiliensuche so einfach wie möglich zu machen – unser Ziel seit 16 Jahren – sind wir wieder einen Schritt näher gekommen. Bei Immobilien gilt Lage, Lage, Lage – wie kann man diesem Kriterium besser gerecht werden. Und ich bin sicher, dass die Reality Suche alle Wohnungssuchenden begeistern wird." Die kostenlose App ist ab kommender Woche für Smartphones mit Android Betriebssystem sowie das iPhone verfügbar.

Gerhard Reitmayr, Professor für Augmented Reality an der Technischen Universität Graz, präsentierte bei einer Abendveranstaltung von A1 am 10. Juni die größten Trends im mobilen AR-Bereich: In Zukunft wird die Lokalisierung vermehrt Bild-basiert erfolgen. AR-Anwendungen werden immer öfters an 3D-Modelle angebunden sein und 3D-Weltmodelle etwa von Google Earth oder Microsoft Bing sowie die Darstellung von Innenräumen integrieren. Außerdem wird AR in Zukunft vermehrt mit Web 2.0 Anwendungen gekoppelt sein. Gerhard Reitmayr: "Wir sehen die Entwicklung, dass User-generated Content direkt in AR-Anwendungen einfließt – etwa als Restaurant-Tipp. Außerdem werden wir das direkte Zusammenwachsen von AR und sozialen Netzwerken am Handy sehen, etwa für persönliche Nachrichten, Gruppenkommunikation und Spiele mit Ortsbezug."
Juniper Research geht davon aus, dass Augmented Reality-Anwendungen bis 2012 primär im Privatkundenbereich eine Rolle spielen werden. In zwei Jahren sollen Lösungen für Unternehmen voll durchstarten – auch durch die gegebene Möglichkeit, AR-gestützte Werbung mit echtem Standortbezug zu nutzen. Für 2010 wird der Umsatz mit Augmented Reality-Anwendungen auf zwei Millionen US-Dollar geschätzt, 2014 sollen es 732 Millionen sein.


Die mobilkom austria hat zum Thema AR ein Video realisiert, das recht einfach in die Thematik einführt: www.youtube.com/mobilkomaustria.

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