7 nützliche Tools für Online Marketer in KMUs
 

7 nützliche Tools für Online Marketer in KMUs

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In der täglichen, operativen Arbeit des typischen Online Marketers in kleineren Unternehmen muss es so gut wie immer schnell gehen und darf nicht viel kosten.

Dazu kommt, dass man selten auf ein Team von Grafikern, Video-Profis und Programmierern zurückgreifen kann, sondern vieles selbst machen muss. Da braucht es einen Werkzeugkasten mit geschickten Tools, die einem das Leben erleichtern. Ich habe euch hier meine sieben Favoriten zusammengestellt:

Bildbearbeitung mit Picmonkey und Canva
Content muss heute visuell sein. Wer ohne Grafiker schnell schöne Bild-Postings zaubern muss, oder für Promotions rasch mal eine anschauliche Grafik mit Text-Overlay braucht, wird bei Picmonkey fündig. Direkt im Browser können Bilder mit Text kombiniert, oder Collagen erstellt werden. Wer darauf steht, kann den Bildern auch Effekte hinzufügen. Das ganze kostenlos, mit einigen Premium-Features, die aber für Standard-Anforderungen nicht notwendig sind.
Wer es gerne etwas professioneller mag, dem kann ich Canva empfehlen. Das Tool kann deutlich mehr, ist allerdings auch entsprechend etwas anspruchsvoller in der Bedienung. Man muss aber trotzdem kein gelernter Grafiker sein und findet bei Canva neben der Möglichkeit, Bilder zu bearbeiten auch zahlreiche Vorlagen für Infografiken, Social Media Templates oder E-Mail Einladungen und vieles mehr. 

Videos schneiden mit iMovie und Movavi
Videos sind die neuen Bilder, nicht nur in Social Media. Und während man vor einigen Jahren noch ganze Studios brauchte, um professionelle Videos zu produzieren, genügt heute eine kleine Kamera oder ein Smartphone. Hat man das Video-Material, will es aber natürlich nachbearbeitet und geschnitten werden. Und auch das geht heute ganz einfach. Ich verwende auf meinem Mac dazu iMovie. Wenn man sich erst mal drüber traut ist das Programm wirklich einfach zu benutzen. Für PC gibt es iMovie nicht, aber als Alternative wird Movavi hoch gelobt. Movavi kenne ich selbst nicht, aber die Website sieht vielversprechend und die Screenshots sehr ähnlich wie iMovie aus. 

E-Mail Marketing mit Mailchimp
Professionelle E-Mail Kampagnen können recht einfach von Null weg mit Mailchimp erstellt werden. Für das Layout stehen Templates zur Verfügung, die ohne Programmierkenntnisse sehr einfach mit Bildern und Texten befüllt werden  können. Die Empfänger lassen sich aus Dateien importieren, oder über fertige Schnittstellen, zum Beispiel zu Formularen in Wordpress-Seiten verwalten. Einziger Wermutstropfen: die Daten liegen bei Mailchimp in den USA. Dadurch scheidet das Tool für viele Konzerne aus. Für KMUs ist es aber eine recht handliche Option. Zumal es bis zu 2.000 Empfänger und 12.000 versendete Mails pro Monat sogar kostenlos ist.

Leads generieren mit Landingpages von Unbounce
Die Königsdisziplin im Marketing sind Leads für das Vertriebsteam. Mit Landingpages lassen sich dazu wunderbar Kampagnen fahren, wenn man sie denn rasch genug erstellen und vor allem laufend verändern und verbessern kann, um die Conversions zu optimieren. Unbounce bietet dafür eine großartige Plattform, auf der man aus einer riesigen Zahl von Templates wählen kann. Wer CSS beherrscht, kann natürlich jedes beliebige Design bauen. Aber auch wer von Webdesign überhaupt keine Ahnung hat, kann mit Unbounce perfekte Landingpages erstellen. Zur Optimierung des Designs lassen sich auch mehrere Varianten einer Seite auf Knopfdruck gegeneinander testen. Unbounce steuert dann automatisch den Traffic auf die Varianten aus und es lässt sich so sehr rasch die am besten konvertierende Design-Variante ermitteln.

Professionelle Umfragen mit Surveymonkey
Zufriedenheitsbefragungen unter Bestandskunden, Marktforschungen oder kurze Stimmungsbarometer – mit Surveymonkey ein Kinderspiel. Mit wenigen Klicks lassen sich Umfragen erstellen. Verschiedenste Frageformen sind dabei ebenso inkludiert, wie Verzweigungen im Befragungs-Design und Randomisierung der Antwortalternativen. Die Basisversion ist auch hier kostenlos und beinhaltet bis zu 100 ausgefüllte Fragebögen. Wer mehr braucht, bekommt Staffeln für wenige Euro pro Monat, solange die Umfrage läuft, oder einen Account mit Jahresgebühr für regelmäßige Befragungen.

Linktracking mit Bit.ly
Oft möchte man wissen, wieviele Leute einen Link geklickt haben, der nicht auf die eigenen Website führt, wo man ihn mit Google Analytics tracken könnte, sondern beispielsweise auf Facebook oder eine andere Seite. Für solche Fälle verwende ich gerne bit.ly – eigentlich ein URL-Shortener. Aber der kommt mit einer Statistik der Klicks auf den Link und eignet sich daher wunderbar, um rasch und unkompliziert Response zu messen. Zum Abfragen der Statistik kann man entweder mit seinem Account auf bit.ly einsteigen. Oder man hängt einfach an die über bit.ly erstellte URL ein „+“ hinten an und bekommt die Zahlen sofort im Browser angezeigt.

Welche Tools erleichtern euch das Online Marketing Leben?  Lasst mich eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren wissen.
[Michael Weberberger]
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