Geschäftszahlen : 5G drückt auf operativen N...
 
Geschäftszahlen

5G drückt auf operativen Nokia-Gewinn

Adobe Stock/ madgooch
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Dennoch blickt der Netzwerkausrüster wieder optimistischer in die Zukunft.

Nachdem das Management im Herbst seine Ziele zusammengestrichen hatte, erwartet es nun, dass sich das operative Geschäft im Laufe des Jahres wieder verbessert, wie der finnische Konzern in Espoo mitteilte.

Hohe Kosten für die Entwicklung der neuen 5G-Mobilfunk-Technik sowie Preisdruck in China hatten das Unternehmen im abgelaufenen Jahr stark belastet. Im laufenden Jahr will der Konzern die Produktkosten senken, aber auch das Dienstleistungsgeschäft verbessern.

Unerwartete Finanzspritze aus den USA

Während der Umsatz im vierten Quartal mit 6,9 Mrd. Euro stagnierte, stieg der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn leicht um 1 Prozent auf 1,13 Mrd. Euro. Analysten hatten etwas weniger erwartet. Auf Jahressicht kam der Konzern auf einen Umsatz von 23,3 Mrd. Euro - ein Plus von 3 Prozent zum Vorjahr. Der bereinigte operative Gewinn sank allerdings um 8 Prozent auf 2 Mrd. Euro. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,22 Euro, ein Rückgang um 4 Prozent. Die operative Marge ging im Gesamtjahr von 9,7 auf 8,6 Prozent zurück.

Unerwartete finanzielle Schützenhilfe könnte aus den USA kommen:  Im Kampf gegen eine wirtschaftliche Vormachtstellung Chinas hat US-Justizminister William Barr eine aktive Unterstützung der europäischen Konkurrenz des chinesischen Technologie-Konzerns Huawei ins Gespräch gebracht. Die Vereinigten Staaten sollten ihre "finanziellen Muskeln" spielen lassen, um die skandinavischen 5G-Ausrüster Nokia und Ericsson zu unterstützen, sagte Barr am Donnerstag auf einer China-Konferenz des Center for Strategic and International Studies in Washington. Außerdem räumte er ein, dass die USA selbst über keinen Lieferanten verfügen, der Infrastruktur für 5G liefern könnte.

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