5G-Cybersicherheit mit der 'Cybersecurity Too...
 

5G-Cybersicherheit mit der 'Cybersecurity Toolbox'

Nico El Nino / Adobe Stock
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Die RTR hat in Kooperation mit den für Sicherheit verantwortlichen Bundesministerien und Betreibern eine 5G-Sicherheitsanalyse für Österreich durchgeführt. Die "Cybersecurity Toolbox' ist ein Maßnahmenpaket, mit dem der Aufbau sicherer Netze gewährleistet werden soll.

Ausgehend von einer Empfehlung der Europäischen Kommission und vor dem Hintergrund der Diskussionen rund um Netzausstatter aus Drittstaaten hat die RTR in Zusammenarbeit mit verantwortlichen Bundesministerien eine 5G-Cybersicherheitsanalyse für Österreich durchgeführt, nachfolgend auch an einer EU-weiten Bestandsanalyse mitgewirkt. Für die festgestellten Risiken auf europäischer und nationaler Ebene wurde aus den Ergebnissen ein Maßnahmenpaket erstellt, die "Cybersecurity Toolbox". Mit etwaigen Maßnahmen soll der Ausbau sicherer Netze sichergestellt werden, beispielsweise durch die Verfolgung von herstellerneutralen Strategien, um die Abhängigkeit von einem Hersteller zu vermeiden, oder die Entwicklung von Zertifizierungssystemen.

„Leistungsfähige Netze sind das Kernstück der Digitalisierung. Ein hohes Maß an Sicherheit ist Grundvoraussetzung, dass die neuen Technologien angenommen und deren Potenziale voll ausgeschöpft werden können“, sagt Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, anlässlich des gestrigen Safer Internet Days 2020. „Die RTR wird maßgeblich dazu beitragen, dass die Sicherheit von 5G gewährleistet ist und damit auch das Internet ein Stück sicherer machen.“

In einem nächsten Schritt will die RTR mit dem BMLRT, dem BMI und dem BKA und auch unter Einbeziehung der Branche Vorschläge ausarbeiten, welche dieser Maßnahmen hierzulande umgesetzt werden können und sollten. 

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