5G-Ausbau: RTR erlässt Telekom-Netzsicherheit...
 
5G-Ausbau

RTR erlässt Telekom-Netzsicherheitsverordnung

APA/AFP

Die Verordnung enthält umfassende Regelungen zur Gewährleistung der 5G-Cybersicherheit.

Gemeinsam mit den zuständigen öffentlichen Stellen, Lieferanten und Betreibern hat die Telekombehörde RTR eine neue Verordnung zur Netzsicherheit in Telekommunikationsnetzen ausgearbeitet. Dies ist vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Auktion der 5G-Flächenfrequenzen von Bedeutung, da hier vor Beginn volle Klarheit geschaffen werden muss, an welchen Sicherheitskriterien der zukünftige Ausbau gemessen wird.

"Die 5G-Netze befinden sich derzeit im Aufbau. Sie sind für viele Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft der Digitalisierungsturbo schlechthin. Ein hohes Sicherheits- und Vertrauensniveau ist unerlässlich, damit die Erwartungen, die vor allem die Wirtschaft, aber auch die Konsumentinnen und Konsumenten in 5G setzen, erfüllt werden können", betont Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post.

Inhaltlich adressiert die Telekom-Netzsicherheitsverordnung drei wesentliche Aspekte: 
  • es werden die Berichtspflichten für Netzbetreiber und Diensteanbieter beim Auftreten von Sicherheitsvorfällen mit beträchtlichen Auswirkungen klar geregelt
  • es werden die Anforderungen hinsichtlich der vorgeschriebenen Mindestsicherheitsmaßnahmen konkret festgeschrieben
  • es werden die speziellen Sicherheitsanforderungen für 5G-Netze im Besonderen adressiert.


Die RTR war bislang wegen der Corona-Pandemie dazu gezwungen, die Versteigerung weiterer 5G-Frequenzen zu verschieben. Durch die Auktion dürfte der Staat mindestens 239,3 Millionen Euro einnehmen, womit die Internetversorgung in ländlichen Gebieten massiv verbessert werden soll.
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