50 Millionen Euro für Digitalisierungsprojekt...
 

50 Millionen Euro für Digitalisierungsprojekte an österreichischen Universitäten

Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen
Wissenschaftsminister Heinz Faßmann
Wissenschaftsminister Heinz Faßmann

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann gab heute bekannt, dass das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) 35 Digitalisierungsprojekte an Universitäten fördert.

Beim Entschluss, in die Digitalisierungsanstrengungen der Universitäten zu investieren, lag ein besonders Augenmerk darauf, dass die 50 Millionen Euro bei der Auswahlentscheidung nicht nach dem Gießkannenprinzip vergeben werden. "Gefördert werden wirklich strukturverändernde, richtungs- und zukunftsweisende Projekte, die das Potenzial haben, das gesamte Universitäts- und Hochschulsystem innovativ und leistungsfähig für das digitale Zeitalter zu gestalten. Das können also auch nur Vorhaben sein, die mehrere Universitäten und andere Hochschulen und Bildungseinrichtungen gemeinsam umsetzen", betonte Heinz Faßmann bei der heutigen Präsentation der Ergebnisse der Ausschreibung "Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung".

Zu den auserwählten Einrichtungen gehören nicht nur alle 22 öffentlichen Universitäten, sondern auch Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und andere Bildungsinstitutionen sowie Plattformen, die sich im Hochschulbereich engagieren. Insgesamt wurden 71 Projektanträge beim BMBWF eingereicht, die 35 besten hat eine Expertenjury ausgewählt. Die Mehrheit von ihnen umfasst Vorhaben im Bereich des digitalen und des sozialen Wandels. Folgende sieben Projekte wurden bei der heutigen Veranstaltung präsentiert:

• Universität Wien: "Open Education Austria Advanced" – OER-Gesamtpaket für österreichische Hochschulen": Mit dem Projekt wird ein Gesamtkonzept zur Verankerung offener Lehr- und Lernmaterialien für alle Hochschulen realisiert. 

• Universität Graz: "Digitale Transformation der Geisteswissenschaften in Österreich": Mit diesem Vorhaben werden disziplinen- und institutionenübergreifend digitale Trainingsszenarien für die Forschung sowie Tutorials und Module für die Lehre im Bereich der Geisteswissenschaften erarbeitet.

• Universität Innsbruck: "CodeAbility – Digital unterstützte Programmierausbildung an österreichischen Universitäten": Plattform für didaktische Konzepte, Lern- und Forschungsdaten im Bereich der Programmierausbildung.

• Universität Salzburg: "On Track – Aktiv Studieren durch die Verknüpfung sozialer und digitaler Welten": Digitales Mentoring für die bessere soziale Vernetzung von Studierenden.

• Technische Universität (TU) Wien: "RIS Synergy" und "Austrian DataLab" (sowie gemeinsam mit der Technischen Universität Graz "FAIR DATA Austria" im Cluster Forschungsdaten); Bei diesen Projekten geht es um technische Infrastruktur für Open Science, um Forschungsergebnisse und Forschungsdaten frei zugänglich zu machen.

• Technische Universität (TU) Graz: "iMoox": Im Rahmen dieses Projekts wird die seit 2013 bestehende Plattform für Massive Open Online Courses (MOOCS), die die TU Graz gemeinsam mit der Universität Graz betreibt, weiter ausgebaut, damit sie mittelfristig allen österreichischen Universitäten zur Verfügung steht.

• Wirtschaftsuniversität (WU) Wien: "Mobile First for Students": Das Projekt hat zum Ziel, das Smartphone als Universal-Tool für sämtliche universitäre Dienste einzusetzen.

Sämtliche Projekte und alle Details über die Ausschreibung in der BMBWF-Broschüre "Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung" im Überblick.

stats