1000things expandiert 2018 nach München
 

1000things expandiert 2018 nach München

© Nima Kazem / lichtschalter.tv
Heute feiert 1000things seinen vierten Geburtstag - in nur vier Jahren wurde aus einem Studentenprojekt ein Unternehmen, hinter dem mittlerweile ein 13-köpfiges Team steht, das einen Umsatz im mittleren sechsstelligen Bereich erwirtschaftet.
Heute feiert 1000things seinen vierten Geburtstag - in nur vier Jahren wurde aus einem Studentenprojekt ein Unternehmen, hinter dem mittlerweile ein 13-köpfiges Team steht, das einen Umsatz im mittleren sechsstelligen Bereich erwirtschaftet.

1000things zeigte vor, wie sich aus einer Facebook-Seite ein Unternehmen entwickeln kann. Umsätze werden mit Branded Content erzielt; nun folgt die Expansion.

Heute feiert 1000things seinen vierten Geburtstag - in nur vier Jahren wurde aus einem Studentenprojekt ein Unternehmen, hinter dem mittlerweile ein 13-köpfiges Team steht und das einen Umsatz im mittleren sechsstelligen Bereich erwirtschaftet. Nach Wien will Geschäftsführer Jan Pöltner das Konzept auf weitere europäische Städte ausweiten - mit Jahresbeginn ist geplant, in München an den Start zu gehen.

2013 gründete Pöltner aus einer Laune heraus die Facebook-Seite "1000 things to do in Vienna", eine Stunde später hatte die Seite bereits mehr als 2.000 Likes, nach einer Nacht waren es 25.000 Likes, nach drei Tagen 60.000 Likes. Pöltner hat das Marketingpotenzial dahinter schnell erkannt und daraufhin eine Geschäftsidee entwickelt: Ein Reiseführer für Einheimische sollte 1000things werden, bald ging auch die Website 1000things.at online. Seit Jahresbeginn 2017 ist 1000things eine GmbH. Die Facebook-Seite selbst hat heute 170.000 Fans. Zum Vergleich: Der Standard hat 300.000 Fans, die Tagespresse - mit der sich 1000things seit wenigen Monaten ein Büro im siebenten Wiener Gemeindebezirk teilt - 350.000 Fans.

Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen

Aus der damaligen One-Man-Show ist ein 13-köpfiges Team geworden, aus unbezahlter Arbeit ein Unternehmen, das einen Umsatz im mittleren sechsstelligen Bereich erwirtschaftet. "2015 haben wir noch einen Umsatz unter 100.000 Euro gemacht, 2016 waren wir schon im sechsstelligen Bereich, 2017 haben wir uns dann nochmal gesteigert und werden bis Jahresende in den mittleren sechsstelligen Bereich kommen", sagt Pöltner. Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Branded Content auf der Website und auf Social Media, einer Veranstaltungsreihe für die Community und Social-Media-Betreuung von KMU. "Den Großteil unseres Umsatzes machen wir ganz klar über die Branded-Content-Schiene", konkretisiert der Geschäftsführer.

Im Vorjahr wurde auch ein Österreich-Ableger gegründet, nun will Pöltner das Konzept auf andere europäische Städte ausweiten und hat auch schon konkrete Expansionspläne: Mit Jahresbeginn ist geplant, in München an den Start zu gehen. Die Facebook-Seite "1000 things to do in Munich" gibt es bereits - sie legt ein ähnliches Wachstum wie der Österreich-Ableger hin. "Bevor wir dort Website und Standort aufstellen, wollten wir testen, ob die Facebook-Seite auch angenommen wird und wir sehen, das funktioniert dort genauso", resümiert Pöltner. Mit einem "viralen Wunder" wie in Wien hat Pöltner nicht gerechnet, das lasse der Facebook-Algorithmus "auch gar nicht mehr zu".
Nach Wien will Geschäftsführer Jan Pöltner das Konzept auf weitere europäische Städte ausweiten - mit Jahresbeginn ist geplant, in München an den Start zu gehen.
Philipp Lipiarski / www.lipiarski.com
Nach Wien will Geschäftsführer Jan Pöltner das Konzept auf weitere europäische Städte ausweiten - mit Jahresbeginn ist geplant, in München an den Start zu gehen.
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