Zipfer lässt pitchen
 

Zipfer lässt pitchen

Im Rennen um den Etat sind die betreuende Agentur Draftfcb, Young & Rubicam, Jung von Matt und BBDO.

Ein Bieretat der Brau Union ist im Moment heiß umkämpft: Aktuell pitchen um den Zipferetat der Etathalter Draftfcb Partners, Young & Rubicam, Jung von Matt und BBDO. Brau Union Marketingleiter Andreas Stieber: „Wir haben hohe Ansprüche was die Agenturleistung betrifft, weil wir mit Gösser, Heineken oder Puntigamer sehr starke Marken haben. Bei Zipfer haben wir es geschafft, eine modernere Dimension hineinzubringen. Aber es bleibt immer noch eine Biermarke und da sehen wir jetzt den Bedarf etwas nachzuschärfen.“ Gerade die Einführung des Limetten Radlers war in diesem Jahr sehr erfolgreich und auch die neuen Werbeformen, wie zum Beispiel die Sticky Ad oder dem 3D-Plakat, empfand er als gute Erfahrung und Erfolg. Beim jetzigen Pitch geht es um das Basiskommunikationskonzept.

Zwei Umstände initiierten den jetzigen Agenturwettbewerb: Einerseits gab es bei dem Etathalter mehrere Personalwechsel. Stieber: „Durch die Wechsel bei Draftfcb haben wir die Know-Howträger dort verloren. Wir wollen sicherstellen, dass wir das Beste haben. Sollte sich herausstellen, dass die neuen Kräfte überzeugend sind, dann gibt es keinen Grund in Zukunft nicht zusammenzuarbeiten.“ Doch auch auf Seiten der Brau Union hat sich etwas getan. Der bis dato betreuende Zipfer Brand Manager Michael Wallner ist zu Heineken Paris gewechselt. Noch im November sollte eine Entscheidung über seine Nachfolge fallen. Er betreute neben Zipfer auch Wieselburger. Dieser Etat liegt bei Wirz und ist nicht von dem Pitch betroffen. Die Endentscheidung über den Zipfer-Etat fällt voraussichtlich im Dezember.
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