Wirtschaftsministerium bessert Etat-Ausschrei...
 

Wirtschaftsministerium bessert Etat-Ausschreibung nach

Das Wirtschaftsministerium hat mittlerweile die völlig verpatzte Etat-Ausschreibung rund um eine Imagekampagne deutlich nachgebessert.

Nach dem Widerruf einer Ausschreibung rund um den Etat für eine Kampagne "Pflegeberufe: Image und Jobchancen" hat das Wirtschaftsministerium die völlig verpatzte Ausschreibung mittlerweile deutlich nachgebessert. Allerdings gibt es auch in der neuen Ausschreibung einige Überraschungen. Beispielsweise wird bei den Zuschlagskriterien das Preis-/Leitungsverhältnis auf 65 Prozent aufgestockt. In der Erstversion waren es noch 60 Prozent. Auch der Faktor "Kreativität" wird nun mit 25 Prozent - zuvor 15 Prozent - bewertet.



In der Ausschreibung neu fehlen mittlerweile völlig die Zuschlagskriterien "Referenzen/bisherige einschlägige Erfahrungen", zuvor mit zehn Prozent bewertet, sowie "Darstellung der Zielgruppen", zuvor mit fünf Prozent angesetzt. Weiterhin mit zehn Prozent gewichtet sind "Zeitplan und Dichte der Informationsstreuung".



Agenturen, die zur zweiten Stufe des Wettbewerbs eingeladen werden, die allerdings den Zuschlag nicht erhalten, stellt das Wirtschaftsministerium mittlerweile ein Abstandshonorar von "maximal 10.000 Euro" in Aussicht.



Teilnahmeanträge zur Umsetzung der Kampagne können bis 24. März 2004, 10.00 Uhr, beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Abteilung IK/1- Informationsmanagement, Stubenring 1, 1010 Wien, eingebracht werden.

(as)

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