Werbesteuer: Branche sucht Gespräch mit Häupl
 

Werbesteuer: Branche sucht Gespräch mit Häupl

Die Fachgruppe Wien peilt zur Werbesteuer einen Gesprächstermin mit dem Wiener Bürgermeister an.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien hat in ihrer gestrigen (8. Juni) Ausschuss-Sitzung beschlossen, zur Abschaffung der Werbeabgabe einen Gesprächstermin bei Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl anzupeilen. Gewista-Chef Karl Javurek, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Wien, hat sich bereit erklärt, Kontakt mit dem Bürogermeister-Büro aufzunehmen und einen entsprechenden Termin zu koordinieren. Bei diesem Gespräch wollen die Branchenvertreter Häupl nochmals ihre Argumente für die Abschaffung der Werbesteuer auf den Tisch legen und den Wiener Bürgermeister von ihrem Anliegen überzeugen.



Die Abschaffung der Werbesteuer wird auf Agenda der Mitte Juni beginnenden Verhandlungen zum Finanzausgleich zwischen Bund, Ländern und Gemeinden genommen. Häupl hatte im Oktober des Vorjahres auf den Österreichischen Medientagen erklärt, sich hinter die Branchenforderung zu einem Aus für die Werbesteuer zu stellen, allerdings hinzugefügt, dass es für die Gemeinde Wien einen entsprechenden Ersatz dieser Einnahmen geben müsse. Wien kassiert von den jährlich rund 90 Millionen Euro an Werbesteuer rund 50 Prozent.

(as)

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