Werbekonjunktur 2003: Zwischen Hoffen und Ban...
 

Werbekonjunktur 2003: Zwischen Hoffen und Bangen

Der Fachverband Werbung der Wirtschaftskammer Österreich erstellte zum Jahreswechsel eine Prognose für 2003 und erwartet den Aufschwung erst für das zweite Halbjahr.

Nullwachstum beim Anzeigengeschäft der gängigen Massenmedien, Verlagerungen in arbeitsintensive "Below the line"-Aktivitäten - das sind die Grundtendenzen der ersten Prognose für die Werbekonjunktur 2003, erstellt vom Fachverband für Werbung und Marktkommunikation. Das Kommunikationsgeschäft wird noch härter. Positive Konjunktursignale sind erst ab Mitte 2003 zu erkennen. Unter Heranziehung einer ganzen Anzahl von neuesten internationalen Wirtschaftskennzahlen bzw. -untersuchungen kann für das Gesamtjahr 2003 keine Entwarnung gegeben werden: Pessimistische Konsumenten, die in Österreich verstärkt Kaufzurückhaltung üben (Quelle: Spectra) lassen die von Prognos für 2003 vorhergesagten plus 1,7 Prozent am Werbemarkt als optimistisch erscheinen, meint der Fachverband. Dazu kommt, dass in Deutschland der Wirtschaftsklimaindex drastisch gesunken ist.

Die Zukunftssicherung der Branche sieht der Fachverband einmal mehr in den Händen der Politik. Auf der Prioritätenliste ganz oben: die Abschaffung der Werbesteuer, weniger Lohnnebenkosten und weniger Steuer auf nicht entnommene Gewinne.

(spr)

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