Werbeklimastudie 1/2002: Gedämpfte Erwartunge...
 

Werbeklimastudie 1/2002: Gedämpfte Erwartungen

Die traditionelle Umfrage der GfK-WirtschaftsWoche hat ermittelt, dass die Konjunkturkrise die Budgetplanungen quer durch alle Branchen reduziert.

Wie jedes Jahr ermittelt die Werbeklimastudie der GfK-WirtschaftsWoche in Form einer Umfrage unter einem Expertenpanel aus den jeweils größten Werbungtreibenden in den Wirtschaftsbereichen sowie auf Seiten der Agenturen die Auswirkungen der wirtschaftlichen Lage auf das Werbeverhalten. Generell wird die wirtschaftlichen Lage im Vergleich zum Boomjahr 2000 deutlich schlechter eingeschätzt. Dabei blickt die Konsumgüterbranche relativ optimistisch in die Zukunft, wohingegen Investitionsgüterindustrie und Dienstleister eine schwierige wirtschaftliche Lage konstatieren. Deshalb planen deutlich weniger Entscheider als noch vor einem Jahr Steigerungen ihrer Budgets. Vor allem die Entwicklung verkaufsfördernder Maßnahmen und nicht-klassischer Werbung wird von den Werbeleitern zurückhaltender kommentiert als von Seiten der Agentur.



Die Steigerungsraten bleiben gering. Für klassische Werbung prognostizieren Werbeleiter ein Plus von 2 Prozent, Agenturleiter plus 1 Prozent. Verkaufsförderung wird um ein Prozent wachsen. Bei nicht-klassischer Werbung prognostizieren Agenturleiter ein Wachstum von zwei Prozent, Werbeleiter (vor allem aus der Investitionsgüter- und der Dienstleistungsbranche) hingegen planen eine Kürzung um ein Prozent.



Eine verhalten positive Grundeinschätzung bringt auch die Prognose der Entwicklung der Werbeträger. Die Werbeleiter sehen vor allem das Privatfernsehen mit 3 Prozent im Plus, während Hörfunk und Außenwerbung mit jeweils minus 2 Prozent zu rechnen haben. Die Agenturleiter erwarten für Fachzeitschriften ein Minus von 2 Prozent, die Veränderungsraten der übrigen Medien pendeln zwischen plus/minus 1 Prozent.



Weitere Details lesen Sie in Horizont Nr.46 vom 16. November 2001.

(spr)

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