Werbeabgabe: Tut sich wieder nix?
 

Werbeabgabe: Tut sich wieder nix?

Der Fachverband Werbung befürchtet, dass es in Sachen Werbesteuer auch nach den Finanzausgleichsverhandlungen beim Status quo bliebt.

"Im Zuge der laufenden Finanzausgleichsverhandlungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden könnte ein Anliegen der gesamten Wirtschaft wieder einmal unter die Räder kommen", befürchtet der Fachverband Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Der Fachverband Werbung verfügt laut Bundesobmann Walter Ruttinger über konkrete Informationen "betreffend alarmierender Absichten zur Erhaltung dieses weltweit einzigartigen Standortnachteils Werbesteuer."



Zuletzt hieß es seitens der Fachgruppe Wien, dass die Abschaffung der Werbesteuer auf die Agenda der Finanzausgleichsverhandlungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden gesetzt wurde. Dies galt als ein erster großer Schritt in Richtung Abschaffung. Die Gemeinden sollen nun vom "Finanzminister zu harschen Einparungen gezwungen werden", so Ruttinger, daher "könnte die Einnahme der Werbeabgabe als Bauernopfer übrig bleiben".



Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl als Teilnehmer an den Finanzausgleichsverhandlungen hat die Abschaffung der heuer bis zu 100 Millionen Euroausmachenden Sondersteuer auf Marktkommunikation als eine von drei zentralen Forderungen der Wirtschaft auf den Tisch gelegt.

(as)

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