VRM protestiert gegen Werbeabgabegesetz 2000
 

VRM protestiert gegen Werbeabgabegesetz 2000

Auch der VRM, der Verband der Regionalmedien, wendet sich gegen das geplante Werbeabgabegesetz 2000.

In Briefen an die Klubobmänner von ÖVP, Andreas Khol, und FPÖ, Peter Westenthaler, wendet sich der VRM gegen das geplante Werbeabgabegesetz 2000 und spricht von "Diskriminierung von Printmedien". Der VRM schließt sich inhaltlich dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) an, der gegen die Besteuerung von Prospekten als Beilage von Zeitungen und ihre Nichtbesteuerung, wenn von Post oder Verteilerorganisation vertrieben, protestiert hatte.


"Gegen diese willkürliche, sachlich vollkommen ungerechtfertigte Ungleichbehandlung und massive Wettbewerbsverzerrung protestieren wir entschieden", heißt es in den von VRM-Präsident Erich Postl und VRM-Geschäftsführer Dieter Henrich unterschriebenen Briefen: "Es darf durch das Werbeabgabegesetz 2000 keine Schlechterstellung der Printmedien gegenüber anderen Werbeformen geben."


In der Causa "Werbeabgabegesetz 2000" hat der VÖZ bereits seinen Gang vor den Verfassungsgerichtshof (VfGH) angekündigt. Das neue Gesetz soll heute, 17. Mai, im Parlament beschlossen werden.

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