Super Bowl: SodaStream-Spot ist raus
 

Super Bowl: SodaStream-Spot ist raus

Fox lehnt Commercial ab - Im eigens für den Super Bowl kreierten 33-Sekünder spricht sich der Sprudelwasser-Konzern gegen Coca Cola und Pepsi aus

Alle Jahre wieder? SodaStream scheint mit seinen Super Bowl-Spots einfach kein Glück zu haben. Denn: wie auch schon im Jahr 2013 darf der Sprudelwasser-Konzern seinen eigens kreierten Werbefilm nicht zeigen. Im Spot des Unternehmens, das sich deutlich gegen Umweltverschmutzung durch PET-Flaschen ausspricht, erteilt das neue Testimonial, Schauspielerin Scarlett Johansson, eine klare Absage an die Softdrink-Hersteller Coca Cola und Pepsi. Grund genug für den TV-Sender Fox, den Spot abzulehnen.

Schon 2013 flog der Sprudelwasser-Konzern aus den Werbeblöcken, auch damals wurden Coca Cola und Pepsi im Rahmen des Spots kritisiert. SodaStream entschied sich stattdessen für einen alten Werbefilm, um dennoch über die US-amerikanischen Bildschirme zu flimmern.

Wenn am 2. Februar aber die Seattle Seahawks und die Denver Broncos im MetLife Stadium in New Jersey gegeneinander antreten, will SodaStream das Commercial mit Scarlett Johansson dennoch zeigen – modifiziert allerdings, ohne den „Sorry, Coke and Pepsi“-Zusatz am Ende. Seitens des Unternehmens zeigt man sich jedenfalls verärgert: „Als Amerikaner enttäuscht mich diese Art von Zensur sehr. Das sind Dinge, die normalerweise nur in China passieren“, äußert sich etwa CEO Daniel Birnbaum.

Henner Rinsche, Regional General Manager D-A-CH von SodaStream fügt hinzu: „SodaStream Österreich hat letztes Jahr den Umsatz mit Wassersprudlern verdreifacht. Unser ‚Sehr Gut‘ Testergebnis bei Ökotest beflügelt uns. Wir lassen uns deshalb von Verboten nicht aufhalten und werden unsere Botschaft, dass SodaStream die intelligentere und vor allem eine umweltfreundliche Möglichkeit ist, Wasser und Softdrinks zu genießen, weiter verbreiten.“
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