Studie prophezeit Ende der Provisionszahlunge...
 

Studie prophezeit Ende der Provisionszahlungen

Gemäß einer aktuelle Studie, die der britische Werbeforscher Jonathan Lace gemeinsam mit der Organisation Werbungtreibende im deutschen Markenverband durchgeführt hat, droht Provisionszahlungen das völlige Aus.

Gemäß einer aktuelle Studie, die der britische Werbeforscher Jonathan Lace gemeinsam mit der Organisation Werbungtreibende im deutschen Markenverband durchgeführt hat, droht Provisionszahlungen das völlige Aus. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird ein Anstieg der Honorarverträge von heute 62 auf 80 Prozent erwartet.

Mehr als 40 Prozent aller Werbungtreibenden haben in den letzten zwei Jahren wesentliche Änderungen in ihren Agenturverträgen vorgenommen. Fast drei Viertel haben dies getan, um ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen. Die große Mehrheit der Befragten berichtet, daß sich nach den Änderungen die Agenturleistungen verbessert haben. Was die Agenturen weniger freuen wird: 75 Prozent der Werbungtreibenden zahlen aufgrund der Änderungen weniger Honorar.

Direkt mit der Vergütungsvereinbarung in Zusammenhang steht die Zufriedenheit der Werbungtreibenden mit ihren Agenturen. Diese ist dann höher, wenn der Gewinn der Agentur mit dem Etat bekannt ist. Kostentransparenz seitens der Agenturen fördert jedenfalls das Vertrauen zum Kunden.

Werbungtreibende, die Provisionen bezahlen (besonders solche, mit festen Provisionssätzen) glauben eher, daß sie ihrer Agentur "mehr bezahlen, als sie sollten." Werbungtreibende mit einer erfolgsabhängigen Vergütung sind durch ihre Erfahrungen bestätigt und wesentlich häufiger der Ansicht, daß Agenturen am Erfolg beteiligt werden sollten. Knapp drei Viertel (74 Prozent) sind der Meinung, daß eine erfolgsabhängige Vergütung mehr Vertrauen zwischen Kunden und Agenturen schafft. Etwas mehr Vertrauen haben im Schnitt jene Unternehmen, die Full-Service statt getrenntem Media-Buying haben, kleinere Agenturen beauftragen und auf eine langjährige Agenturbeziehung zurückblicken können.

Nähere Informationen: www.markenverband.de

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