Stop #HassImNetz: Frauenland OÖ im Kampf gege...
 
Stop #HassImNetz

Frauenland OÖ im Kampf gegen Cybermobbing

Frauenland OÖ
Die neue Awareness-Kampagne des Frauenreferats Oberösterreich: Online-Symbole als Waffe.
Die neue Awareness-Kampagne des Frauenreferats Oberösterreich: Online-Symbole als Waffe.

Das Frauenreferat Oberösterreich lanciert eine landesweite Kampagne gegen Hass im Netz. Die zugehörige Awareness-Kampagne kommt von der Linzer Werbeagentur upart.

Studien zufolge würde etwa jeder fünfte Schüler gemobbt, betont die Agentur upart. Die oberösterreichische Landeshauptmann Stellvertreterin Christine Haberlander setzt mit ihrem Frauenreferat daher einen Schwerpunkt gegen Hass im Internet und beauftragte upart mit der Entwicklung einer Kampagne zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung.

'Digitale Symbole als Tatinstrumente'

Cybermobbing als psychische Gewaltanwendung lasse sich nur schwer darstellen, ist Günter Klinger, Creative Director von upart, überzeugt: „Deshalb zeigen wir körperliche Gewalt, bei der digitale Symbole zu Tatinstrumenten werden.“ Die Sujets sollen plastisch die unterschiedlichen Auswirkungen von Cybermobbing auf ihre Opfer aufzeigen. Von Demütigung und Ausgrenzung bis zu Verletzung, Suizidgefahr und tödliche Folgen.

Statt einer Anklage führen die Sujets zur zentralen Botschaft: Stop #HassimNetz, so die Agentur. Upart-Geschäftsführer Daniel Frixeder dazu: „Es ist ein Appell an jeden einzelnen von uns, nicht wegzusehen, sondern sich aktiv gegen Cybermobbing zu stellen“.

Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger, LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Kurosch Yazdi, Leiter des Klinikzentrum Psychiatrie am Kepler Universitätsklinikum, v.l.

Online, OOH und Poster für die Jugend

Die Kampagne wird vorwiegend über Online-Kanäle gestreut: Internet-Banner, Handy-Werbung, YouTube-Videos, Native Ads, Facebook-Bewerbung sowie Plakate in ganz Oberösterreich als auch Poster für Schulen, Bibliotheken, Jugendvereine, Jugendzentren und Frauenberatungsstellen des Landes. Über 400.000 Kontakte sind im Kampagnenzeitraum von Februar bis Ende März anvisiert.

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