Sozialministerium hält Werber für unqualifizi...
 

Sozialministerium hält Werber für unqualifiziert

In einer Ausschreibung eines Werbeetats fordert das Sozialministerium von den Agenturen nicht nur den Gewerbeschein für Werbung, sondern auch jenen für Unternehmensberater.

Das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz (Sozialministerium) schreibt im Namen der Bundesregierung den Etat für die ,Kinderbetreuungsgeld'-Kampagne 2003 aus. Dazu verlangt das Sozialministerium einen doppelten Kompetenznachweis. Unter den Bedingungen für die Teilnahme an dem so genannten Bieterverfahren scheint bei den geforderten Unterlagen auch der "Nachweis der Gewerbeberechtigungen in Kopie" für Werbung u. Marktkommunikation einerseits, Unternehmensberatung- und -organisation andererseits auf.



Aus Agenturkreisen ist zu erfahren, dass jenen Agentur, die sich nach dem Sinn dieses zweifachen Kompetenznachweises erkundigten, beschieden wurde, das Ministerium erwarte sich davon eine bessere Beratungsqualität. Von allen Agenturen, die sich dennoch um den Etat bewerben, werden anhand eines klar formulierten Kataloges an Auswahlkriterien schließlich die "drei qualifiziertesten zur Anbotslegung eingeladen".



Lesen Sie mehr dazu in der Print-Ausgabe von Horizont (25/2003).

(as)

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