Selbstkontrolle der heimischen PR-Branche
 

Selbstkontrolle der heimischen PR-Branche

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Univ.-Prof. Wolfgang R. Langenbucher, der ehemalige Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, fungiert als Vorsitzender des Österreichischen Ethik-Rats für Public Relations.(c)Universitat W
Univ.-Prof. Wolfgang R. Langenbucher, der ehemalige Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, fungiert als Vorsitzender des Österreichischen Ethik-Rats für Public Relations.(c)Universitat W

Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations nimmt als unabhängige Institution seine Arbeit auf um aktiv gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen vorzugehen.

Der elfköpfige Ethik-Rat, dem Kommunikationsfachleute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören, wird Beschwerden wegen unseriöser PR-Praktiken untersuchen und - wenn ein Fehlverhalten vorliegt - eine Mahnung oder eine öffentliche Rüge aussprechen. Ähnlich wie in Deutschland, wo eine vergleichbare Einrichtung seit 20 Jahren besteht, haben sich diese Sanktionen in der auf Reputation bedachten PR-Branche als wirksam und abschreckend erwiesen.







Eine "Europäische Task Force für PR-Ethik" prüft derzeit auch die Möglichkeiten für die Einrichtung eines PR-Ethik-Rats auf europäischer Ebene. Ins Leben gerufen wurde das neue Kontrollorgan von den Berufsverbänden der PR-Branche: dem Public Relations Verband Austria (PRVA), der Agenturengruppe PR Quality Austria (PRQA) und dem Verband für integrierte Kommunikation (VIKOM). Der Ethik-Rat wird sich aber nicht nur mit Aktivitäten von Mitgliedern dieser Verbände befassen. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf die gesamte Kommunikation von Unternehmen, Institutionen oder anderen Organisationen. Beschwerden können von jedem eingebracht werden, der Missstände in diesem Bereich aufzeigen will, wobei der Rat auch von sich aus tätig werden kann. Für Beschwerden, die schriftlich an den Rat zu richten sind, steht ein Online-Formular zur Verfügung.  







Der Vorsitzende des Ethik-Rats ist  Univ.-Prof. Wolfgang R. Langenbucher, der ehemalige Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Stellvertretende Vorsitzende ist Renate Skoff (The Skills Group). Von ähnlichen Einrichtungen, wie etwa den international seit langem bestehenden Presseräten, unterscheidet sich der österreichische PR-Ethik-Rat durch die Vielfalt seiner Mitglieder, die sich aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzen.





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