Seitenhieb auf Kreativjurys: Startschuss & Ka...
 
Seitenhieb auf Kreativjurys

Startschuss & Kampagne zu Epica Awards

Epica Awards

Bis zum 8. Oktober können Projekte und Kampagnen zum weltweit einzigen von Fachjournalisten vergebenen Kreativpreis eingesendet werden. Und genau darum geht es augenzwinkernd auch in der aktuellen Kampagne zur Teilnahme.

Verliehen werden die Epica Awards dieses Jahr am 9. Dezember, Pandemie-bedingt allerdings nicht live in Paris, sondern erneut virtuell. Gleichzeitig mit dem Einsende- erfolgt auch der passende Kampagnenstart. Die Kampagne, umgesetzt von der Amsterdamer Agentur Cloudfactory, bedient sich ein wenig Ironie, um den USP der Epica Awards unter all den weltweiten Kreativpreisen zu unterstreichen.


Die Tagline „No Bias. No Excuses“ soll betonen, das Agenturen sich nicht auf etwaige voreingenommene Jurymitglieder oder Network-Beziehungen „hinausreden“ können, wenn sie leer ausgehen. „Indem die Epica Awards von Journalisten, nicht Kreativen, vergeben werden, ist der einzige Weg zu gewinnen, herausragende Arbeit einzureichen“, so die Erklärung der Initiatoren.

Epica Awards

'Die Absurdität dessen...'

Die Werbeindustrie scheine die einzige zu sein, die darauf bestehe, sich selbst zu bewerten, erklärt César Garcia von Cloudfactory. „Wir wollen die Absurdität dessen hervorheben, während wir auch schildern, warum Epica anders ist.“ Sein Partner Julio Alvarez ergänzt, man reflektiere die Realität, indem „wir als Kreative tatsächlich Ausreden nutzen wie ,der Großteil der Jury stammte aus einem konkurrierenden Network‘. Also dachten wir, das könnte so Spaß machen und gleichzeitig ein wenig provokant sein.“ Zudem hätten Kreative per se keine Monopolstellung in der Beurteilung von Kreation, sei diese doch für alle gemacht – und gerade Fachjournalisten in der besten Lage, bahnbrechende Ideen zu erkennen.

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