Pro Slow Fashion: Warda Network unterstützt N...
 
Pro Slow Fashion

Warda Network unterstützt Nachhaltigkeitslabel Erdbär

Warda Network/Tim König
Erdbär-CEO Robert Laner und Warda-Network-Geschäftsführer Eugen Prosquill (v.l.) verpartnern sich für die Umwelt.
Erdbär-CEO Robert Laner und Warda-Network-Geschäftsführer Eugen Prosquill (v.l.) verpartnern sich für die Umwelt.

Die Agentur betreut das Salzburger Label mit digitalen Kampagnen sowie Content-Produktion. Ab 2021 beteiligt sie sich zudem am Online-Handel und will so gemeinsam mit der Marke gegen Fast Fashion in Österreich vorgehen.

Die Modebranche als Umweltsünder: Wöchentlich aktualisierte Kollektionen führen dazu, dass sich die Verwendungsdauer einzelner Kleidungsstücke seit 2005 um mehr als ein Drittel reduziert hat, schildert die Wiener Kreativagentur. Während große Konzerne von dieser Ressourcenverschwendung, der Fast Fashion, profitieren würden, hätten kleinere, nachhaltige Unternehmen Schwierigkeiten, sich am Markt zu halten. Auf dem Weg zur Veränderung brauche es daher langfristige Partnerschaften.

Den Umweltsünden wollen manche Mode Labels seit einigen Jahren entgegenwirken. Mit fairer Kleidung, die der Umwelt nicht schadet – Slow Fashion. In Österreich gilt die Salzburger Marke Erdbär als solch ein Unternehmen. Mit Warda Network ist nun ein neuer Partner an Bord.

 

Neben der Umsetzung eines gemeinsamen Online-Shops wird Warda Network seine gesamten Merchandise Artikel, mehr als 10.000 Stück jährlich, in den Produktionsstätten seines Partners in Portugal produzieren lassen. Zusätzlich plant die Agentur auch, ihren Kunden faire, biologisch abbaubare Mode anzubieten. Agentur-Geschäftsführer Eugen Prosquill: „Wir versuchen ständig dynamischen, nachhaltigen Unternehmen unter die Arme zu greifen. Dass wir mit der Beteiligung an Erdbär langfristig eine innovative Marke unterstützen und uns dabei für bewussten Konsum einsetzen, freut mich wirklich sehr.“

Stets auf Partnersuche

Das Label Erdbär, gegründet 2013, konnte laut eigenen Angaben in der Produktion seinen CO2-Ausstoß pro Kleidungsstück um sieben Kilogramm reduzieren, verzichtet auf Chemikalien in der Herstellung und achtet auf faire Arbeitsbedingungen innerhalb seiner Wertschöpfungskette.

Die Behauptung gegen marktführende Konzerne gestalte sich dabei zunehmend schwierig. Erdbär sei daher stets auf der Suche nach gleichgesinnten Partnerorganisationen, die ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen.

Jährlich produziert die Modeindustrie 92 Millionen Tonnen Abfall. Damit verantwortet sie zehn Prozent der weltweiten Umweltverschmutzung und gilt als der zweitgrößte Umweltsünder. Nicht nur die Ressourcenverschwendung ist an Fast Fashion problematisch. Auch wegen der hohen CO2-Emissionen, des Wasserverbrauchs, des Einsatzes von Chemikalien und des Lohn-Dumpings steht die Branche in der Kritik.

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