PKP_Proximity räumt erneut beim Columbus ab
 

PKP_Proximity räumt erneut beim Columbus ab

Insgesamt acht Trophäen gehen an die Wiener Agentur um Fred Koblinger und Co - OgilvyOne und FCBi holten sich je vier Columbus-Awards ab.

PKP_Proximity scheint das Siegespodest beim österreichischen Direct-Marketingpreis Columbus dauerhaft gepachtet zu haben: Bereits zum vierten Mal in Folge setzt sich das Team um Alfred Koblinger, Roman Sindelar und Helmut Stögerer gegen die Konkurrenz durch und gewinnt insgesamt acht Columbus-Preise, wobei ein Columbus in Gold ("Andis Art Box" für HP) gleichzeitig mit dem Intermediate-Preis gleichzeitig mit dem Intermediate-Preis für die besten Integration von Offline- und Online Maßnahmen ausgezeichnet wurde. Das erfolgsverwöhnte PKP_Proximity-Team gewannt insgesamt zwei Mal Gold, zwei Mal Silber, ein Mal Bronze und drei Mal Intermediate. Vier Awards holte die Agentur FCBi, und zwar ein Mal Gold, ein Mal Bronze, einen Intermediate-Preis sowie den Sonderpreis der Österreichischen Post in der Kategorie international. Ebenfalls vier Preise gab es für die Agentur OgilvyOne, nämlich ein Mal Silber, zwei Intermediate-Preise und den Sonderpreis der Österreichischen Post in der Kategorie national. Je ein Mal Gold und ein Mal Bronze holten die Agenturen Gaiser und Partner sowie Wunderman Vienna. Je einem Columbus in Gold gewannen die Agenturen Kossdorff Werbeagentur, spreitzer and friends und Wunderman Deutschland. Das Marketingteam des Unternehmens Reintegra gewann einen Columbus in Silber, ebenso wie die Agenturen CCP,Heye, Rock + Partner und die Schweizer Agentur am Flughafen. Mit einem Columbus in Bronze mussten sich die Agenturen OgilvyOne Worldwide, Pjure, Publicis, Hartinger Consulting und FCB Kobza zufrieden geben. Auf die Kategorie Telemarketing, die in der Vergangenheit in "Inbound" und "Outbound" unterteilt wurde, verzichteten die Columbus-Organisatoren diesmal. Der Grund: Es gab nur eine Einreichung. Die allerdings wurde mit Anerkennung bedacht, da es sich bei der Kampagne "E-Card Versicherungs- und Vertragspartnerhotline" (Einreicher: Competence Call Center, Aufftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger) um ein Projekt handelte, das jeden Österreicher betrifft und in dieser Größe einmalig ist.



Während im Vorjahr 223 Kampagnen von 47 Agenturen zum Columbus eingereicht wurden, musste sich die Fachjury Ende Februar durch 273 Arbeiten kämpfen. Mitte Februar wurden in einem ersten Screening die Einreichkriterien sowie die richtige Zuordnung zu den jeweiligen Kategorien überprüft. Überdurchschnittlich viele Einreicher gab es im Bereich D-A-CH, länderübergreifende Arbeiten, und zwar 44 Kampagnen. Einen starken Anstieg verzeichneten die Columbus-Verantwortlichen außerdem in der Kategorie Finanzdienstleistungen (32 Arbeiten).



Das Columbus-Organisationsteam hat sich heuer auch entschlossen, eine Reihe von neuen Regeln beziehungsweise Branchenkategorien in die Bewertung aufzunehmen. Die hohe Anzahl an Einreichungen in den Segmenten Telekommunikation und Automotive waren etwa der Grund, daraus eigene Kategorien zu machen, die laut DMVÖ "sehr gut angenommen wurde." Statt der bisherigen Kategorien "Neue Medien Applikationen", "Neue Medien Werbeformen" und "Beste Integrierte Kampagne" gibt es nun mit dem Zusatzpreis Intermediate für alle Branchenkategorien eine eigenständige Auszeichnung. Die Columbus Arbeitsgruppe wurde dabei von Jörg Spreitzer (DMVÖ Vorstandsmitglied für den Bereich Intermediate) maßgeblich unterstützt. Eingereicht wurden 32 Intermediate Kampagnen, welche in einer der sechs Branchenkategorien (Investitionsgüter, Finanzdienstleistungen, Dienstleistungen, Telekommunikation, Konsumgüter, Automotive) bereits eingereicht wurden und bei denen die Integration von Off- und Online Kommunikationsformen maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat. Die 18 Juroren in diesem Bereich hatten die Aufgabe sowohl die Off- als auch die Online Kampagnenbestandteile zu beurteilen. Bewertet wurde der Grad und die Qualität an Kreativität und Integration. Erstmals wurde auch eine Shortlist der 70 nominierten Arbeiten im Vorfeld veröffentlicht. Für die Organisation des Columbus zeichnet die Arbeitsgruppe um Louisa Böhringer, Vorstandsmitglied des DMVÖ, verantwortlich. Die Arbeitsgruppe besteht übrigens aus den DMVÖ Mitgliedern Stefan Gaiser (Gaiser & Partner), Andrea Kliment (141 oneforone austria), Peter Skala (querdenke) und Werner Syrovatka (Datendruck IT-solutions) sowie aus Marianne Kern (WOW!) und Christoph Mahdalik (FCB Events und PR). Die kreative Umsetzung liegt bei pjure und für Text und PR ist comm:unications zuständig.



DMVÖ-Präsident Mag. Michael Straberger erklärte im Rahmen der Fight Night: "Die Kriterien für ausgezeichnete Arbeit ist der Erfolg unserer Kunden und Mitglieder. Dies ist nur im idealen Zusammenspiel zwischen Auftraggebern und Agenturen möglich." 60.000 Personen würden Straberger zufolge mittlerweile in der Direct-Marketing-Branche arbeiten. Das gesamte Marktvolumen dieser Werbedisziplin würde wiederum über 2,5 Milliarden Euro betragen. "Damit entfällt ein Drittel aller Ausgaben in der österreichischen Kommunikationsbranche auf Direct Marketing", rechnete Straberger vor und betonte, dass die Arbeit des DMVÖ nicht nur zur Quantität, sondern vor allem auch zur Qualität der heimischen Direct-Marketing-Kampagnen beigetragen habe, was nicht zuletzt die Erfolge österreichischer Agenturen bei internationalen Awardshows beweisen würden. Straberger abschließend: "Der Columbus ist mittlerweile der zweitwichtigste Preis der österreichischen Kommunikationsbranche."

(max)

stats