Neuer Verband für Public Affairs
 

Neuer Verband für Public Affairs

Seit 13.September nimmt ein neuer Verband – der Österreichische Public Affairs-Verband (ÖPAV) – die Herausforderung der vergangenen Monate an. Ein Verhaltenskodex soll für Klarheit sorgen.

Am 13. September konstituierte sich in Wien eine neuer Branchenverband: Ab sofort gibt es mit Österreichischen Public Affairs-Verband - kurz ÖPAV - eine parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung für Public Affairs-Verantwortliche in Unternehmen, Verbänden und NGOs und Berater bzw. Public Affairs Manager. Ausschlaggebend für die Gründung waren natürlich die Anlassfälle der letzten Monate. Interesse an dem neuen Verband scheint es genug zu geben: Innerhalb weniger Wochen konnten rund 100 Interessenten und rund 50 Mitglieder gewonnen werden. Der Mitgliedsbeitrag für ordentliche Mitglieder wird 200,- Euro pro Jahr betragen, auch Unternehmensmitgliedschaften sind möglich.

Vorstand des ÖPAV besteht aus Feri Thierry, Präsident und Geschäftsführer Thierry Politikberatung, Ortrun Gauper, Public Affairs Managerin bei Superfund Asset Management, Manuel Güll, Corporate and Legal Affairs Manager von Imperial Tobacco Austria, Veronika Haunold, Obfrau des NPO-Frauennetzwerks, Peter Köppl, Managing Partner Kovar & Köppl Public Affairs Consulting, Ronald Pichler, External Affairs Director GlaxoSmithKline Pharma und Generalsekretär FOPI, und Markus Eder, Bereichsleiter Public & European Affairs/CSR Casinos Austria. Auch die Ressorts sind schon klar definiert: Thierry ist für Repräsentation und Kommunikation, Gauper für Interessenvertretung, Güll für Organisation, Haunold für Aus- und Weiterbildung, Köppl für Internationales, Pichler für Qualitätsstandards und Ethikfragen und Eder für Finanzen zuständig.

Verhaltenskodex des ÖPAV

Positionspapier zum Lobby G des ÖPAV

Mehr zu dem neuen Verband lesen Sie in Horizont 39.
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