Mödlhammer will "Belastung für lästige Werbun...
 

Mödlhammer will "Belastung für lästige Werbung"

Gemeindebund-Präsident setzt sich mit Äußerung zur Werbesteuer in die Nesseln.

Im Rahmen der Diskussionen um die Abschaffung der Werbesteuer sind für Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer "Kompensationsgeschäfte denkbar, etwa eine Entlastung der klassischen Werbung und eine Belastung der lästigen Werbung." So äußert sich Mödlhammer in einem Interview mit Salzburg TV.



"Listiger Plan oder haarsträubende Inkompetenz?" fragt Walter Ruttinger, Bundesobmann des Fachverbandes Werbung + Marktkommunikation der wirtschaftskammer Österreich, die massiv für die Abschaffung der Werbesteuer eintritt. Ruttinger sieht die Äußerung als Zeichen der "Nervosität vor den anlaufenden Finanzausgleichsverhandlungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden".



Mödlhammer in dem Gespräch mit Salzburg TV: "Ich habe ein gespaltenes Herz, ich verstehe einerseits, dass Entlastung und Ankurbelung der Wirtschaft notwendig sind ... die Vielzahl von Prospekten geht mir auf den Wecker ..."



Ruttinger darauf, "der Gemeindebundchef vergreift sich in der

Mottenkiste planwirtschaftlichen Dirigismus. Mödlhammer will

die Werbesteuer als Lenkungsabgabe nach Massgabe seiner privater Vorlieben und Antipathien."

(as)

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