"Meltdown Flags": Serviceplan visualisiert mi...
 
"Meltdown Flags"

Serviceplan visualisiert mit Flaggenprojekt den Klimawandel

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Grundlage des Projekts ist, den folgenschweren Rückgang der Gletscher sichtbar zu machen, indem es Nationalflaggen mit immer geringer werdender Farbe Weiß zeigt.
Grundlage des Projekts ist, den folgenschweren Rückgang der Gletscher sichtbar zu machen, indem es Nationalflaggen mit immer geringer werdender Farbe Weiß zeigt.

Die "Meltdown Flags" waren schon bei Demonstrationen im Einsatz, in Museen zu sehen und wurden zur Aufklärung in Schulen eingesetzt.  Jetzt setzen sie anlässlich der verschobenen UN-Klimakonferenz virtuell ein Zeichen gegen den Klimawandel.

Gestern hätte eigentlich die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow begonnen, doch aufgrund von COVID-19 wurde sie ins nächste Jahr verschoben. Aber dann könnte es für die Rettung der Gletscher zu spät sein. Mit "Meltdown Flags" und einer virtuellen Woche des Protests setzen die Serviceplan Group und das Umwelttechnologieunternehmen Meter zusammen mit dem Designstudio Moby Digg und den Entwicklern von Standardabweichung und Hyperinteractive ein Zeichen, dass der Schutz der Gletscher nicht aufgeschoben werden darf.

Die Klimainitiative "Meltdown Flags" kombiniert Daten und Design, um die schwerwiegenden Folgen des Gletscherschwunds aufzuzeigen und setzt dabei auf starke Symbole mit hohem emotionalem Wert für viele Staaten und Poltiker: die Nationalflaggen. Der Anteil der Farbe Weiß in den Nationalflaggen von Ländern mit Gletschern wird immer weiter reduziert.

Das erfolgt in mehreren Schritten entsprechend dem Rückgang der Gletscher im jeweiligen Staatsgebiet. Eckpunkte bilden die Jahre 1995, 2020 und 2050, sie markieren den Beginn der ersten UN-Klimakonferenz in Berlin, dem aktuellen Stand und das Jahr, auf das sich die Vereinten Nationen vertraglich geeinigt haben, das Ziel zur Reduktion der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu erfüllen. Die Daten dazu stammen aus Datenbanken und Modellen von u.a. Meter, Unesco, Nasa und den Universitäten Zürich und Innsbruck.

Auch in Österreich ist der Rückgang der Gletscher deutlich sichtbar.
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Auch in Österreich ist der Rückgang der Gletscher deutlich sichtbar.
Anlässlich des verschobenen COP26 startete "Meltdown Flags" gestern eine Woche des interaktiven digitalen Protests mit verschiedenen kreativen Content-Ideen auf Social Media und Website. Unterstützer sind unter anderem eingeladen durch einen eigens entwickelten Instagram-AR-Filter auf ihren Profilen virtuelle Flaggen zum Schutz der Gletscher zu erheben, Protestschilder zu erstellen und sich über Gletscherwissenschaften zu informieren. Die Website, welche bisher schon über 2.5 Millionen Besucher aus aller Welt hatte, bietet interaktive Information und Unterstützungsmöglichkeiten.

"Die Serviceplan Group ist sich ihrer Verantwortung bewusst und ist seit November an allen deutschen Standorten klimaneutral, auch die internationalen sollen schnellstmöglich folgen. Unsere Erde und ihr Erhalt sind uns wichtig. Mit 'Meltdown Flags' wollen wir an Entscheidungsträger:innen weltweit appellieren, die Welt, die wir alle unser Zuhause nennen, aus der Klimakrise zu führen", erklärt Matthias Harbeck, CCO Serviceplan Deutschland.
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