Maxus gibt eine "Anleitung zum Untergang"
 

Maxus gibt eine "Anleitung zum Untergang"

Maxus
Maxus-CEO Florian Zelmanovics.
Maxus-CEO Florian Zelmanovics.

Mit bewusst provokanten Aussagen will die Agentur auf Missstände in der Kommunikationsbranche hinweisen. Die Verantwortlichen kritisieren vor allem fehlende Zusammenarbeit der Agenturen und unzureichende Markenführung.

Sie prophezeien das Ende der Kommunikationsbranche - und liefern dafür gar eine Anleitung. Was in der Darstellung bewusst zugespitzt wurde, soll im Kern eine klare Botschaft transportieren: es krankt im Zusammenspiel zwischen Agenturen und Auftraggebern. So sehen das jedenfalls die Verantwortlichen der GroupM-Agentur Maxus, die das mit einer Eigenkampagne in Form von Videoclips untermauern.

"Untergang ist das harte Wort für Erfolglosigkeit", präzisiert Agentur-CEO Florian Zelmanovics im Gespräch mit HORIZONT. So hat man quer durch die Branche Missstände aufgegriffen und deren Ursachen punktuell aufgelistet, in eigenproduzierte Videos verpackt und will damit vor allem aufrütteln und Bewusstsein schaffen. Die Kritikpunkte betreffen primär die fehlende, übergeordnete Markenstrategie, betreffen aber auch das blinde Folgen von Hypes, kurzfristige Marketing-Denke und Jugendwahn.

"In Österreich wird oft zu Ungunsten des richtigen Kanals selektiert", meint etwa Zelmanovics; "Wir sind eine unseriöse Branche geworden, in der jeder behauptet, er hätte die absolute Wahrheit", ergänzt Hagmann.

Worauf sich die beiden Agenturverantwortlichen damit beziehen und wo es im Detail krankt, lesen Sie in der Printausgabe von HORIZONT am Freitag.
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