Jung, kreativ, relevant: Das will der neue CC...
 

Jung, kreativ, relevant: Das will der neue CCA

Der Creativ Club Austria startet ins Jahr mit einer neuen Ausrichtung, einer neuen Kampagne und neuen Kategorien. Dabei will er vor allem eines: relevant sein.

Der Creativ Club Austria geht neue Wege und so hat man „sich neu gefunden und neu erfunden“. Man will jünger, relevanter und vorwärtsdenkender sein. „Der Werbefokus ist vorbei“, so Alexander Hofmann, CCA Vorstandssprecher, was bedeutet, dass der CCA sich breiter aufstellen will. Dies beginnt bereits beim bunt gemischten Vorstand, der mit Franz Riebenbauer und Verena Panholzer jetzt auch Designaffinität zeigt.

„Der Vorstand wäre eine ziemlich geile Agentur“, ist Christian Gosch von Serviceplan Austria und CCA-Vorstandsmitglied, überzeugt. In der Neuausrichtung haben sich einige Mitglieder vom CCA verabschiedet, denn „wenn man die Richtung ändert, fliegen zwangsläufig manche aus der Kurve“, so Hofmann. Der CCA gilt mit mehr als 200 Mitgliedern als wichtigste Repräsentanz der heimischen Kreativbranche, dabei handelt es sich nicht um eine „Agenturvertretung“, wie Hofmann betont, sondern um „eine Vertretung für die Mitglieder“.

Ein wichtiger Termin, um die Leute hinter den Kreativarbeiten auf die Bühne zu holen, ist der CCA-Award. Jedes Jahr werden mit der Venus in Gold, Silber und Bronze renommierte Kreativpreise des Landes vergeben. Ziel ist es, die Jury im Sinne der neuen Ausrichtung transparenter zu gestalten. Zukünftig soll diese leistungsorientiert sein: Nur wer selbst gute Arbeiten vorzuweisen hat, besetzt die Position. Zudem werden nicht mehrere Mitarbeiter einer Agentur in einer Jury sitzen.

Wenn Arbeiten aus dem eigenen Haus bewertet werden, wird der Raum verlassen. Der Einreichzeitraum wurde vom Kalenderjahr getrennt, „damit unsere Mitglieder jetzt entspannt Weihnachten feiern können“, so Hofmann. Zugelassen sind heuer alle Arbeiten, die zwischen 1. Jänner 2016 und 28. Februar 2017 erstmalig veröffentlicht wurden. Die Verleihung in 15 Kategorien, zu denen erstmals auch Public Relations gehört, findet nicht mehr wie gewohnt im Konzerthaus statt, sondern im Museum für Angewandte Kunst.

„Das MAK ist schließlich historisch gesehen genau für diese Arbeiten gemacht“ und sei der ideale Ort, um den neuen breiten Blickwinkel hervorzuheben, betont Riebenbauer. Man entferne sich von dem Gedanken einer Gala und spreche durch einen verringerten Ticketpreis von 60 Euro gezielt junge Kreative an.Um die Neuausrichtung zu besiegeln wurde von Panholzer, Art Director Studio Es, ein neues Branding und eine neue Website entwickelt. Zudem konzipierten Arno Reisenbüchler, Robert Dassel und Roman Steiner von der Agentur AANDRS eine Kampagne.

Diese soll den Stellenwert und die Bedeutung des CCA und der Venus hervorheben und lässt in den Sujets und dazu gehörigen Spots, Auftraggeber und Kreative zu Wort kommen, nach dem Motto: „Kein CCA, keine innovative Kommunikation, keine Aufmerksamkeit am Markt“. Und so will die Agentur aufmerksam machen, dass man „vieles erst zu schätzen lernt, wenn es nicht mehr da ist“. 

Die CCA Awards 2017

Kategorien: Film, Hörfunkspots, Print, Out of Home, Cyber, Mobile, Direct & Promotion, Public Relations, Branded Content & Entertainment, Gesamtkampagne, Innovation, Eigenwerbung, Design, Craft, Nachwuchs


Termine:
Einreichschluss: 16.3.2017
CCA Jury 2017: 19.4.2017
CCA Awardshow: 20.4.2017



KEIN CCA: Elfie Semotan (Fotografin) from AANDRS on Vimeo.
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