intern: Verfahren zu Standortkampagne verärge...
 

intern: Verfahren zu Standortkampagne verärgert Branche

Der Branchendienst intern berichtet vom Ärger um die Ausschreibung einer Standortkampagne für Österreich durch das Wirtschaftsministerium.

Wieder einmal sorgt eine öffentliche Ausschreibung für Unmut in der heimischen Agenturbranche. Diesmal handelt es sich um die Ausschreibung einer Standortkampagne für ÖSterreich durch das Wirtschaftsministerium (BMWA), Titel: „Standort Österreich - Stolz auf unsere Leistungen". Nachdem die Frist, bis zu der Interessenten ihre so genannten Teilnahmeanträge abgeben konnten, bis zum Donnerstag, 17. November 2005, 10 Uhr lief, wurden Agenturen bereits einen Tag später davon informiert, dass sie nicht zur Teilnahme an dem Wettbewerb geladen werden, berichtet der Branchendienst intern aus dem Manstein Verlag.



Gesucht wird mit der BMWA-Ausschreibung eine Agentur für die „Konzipierung und Durchführung sowie die abschließende Dokumentation" einer Informationskampagne, die im April und Mai des kommenden Jahres über die Bühne gehen soll. Das Budget für die Standortkampagne beträgt 1,5 Millionen Euro. Um generell an der Ausschreibung teilnehmen zu können, hatten die Agenturen die bei solchen Verfahren üblichen Unterlagen zu präsentieren und einen umfangreichen Fragenkatalog auszufüllen. Mitunter Dutzende oder Hunderte von Seiten. Nicht einmal 12 Stunden brauchten die Verantwortlichen im BMWA bei ihren Absagen, um diese Unterlagen zu prüfen. Denn bereits am Freitag, dem 18. November, einen Tag nach Ende der Teilnahmefrist, trudelten bei diversen Agenturen die Bescheide ein, dass sich nicht zur Teilnahme an dem Wettbewerbe geladen werden.

(as)


stats