IAA beschließt Resolution zum geplanten ORF-G...
 

IAA beschließt Resolution zum geplanten ORF-Gesetz

In einer Resolution stellt die IAA die Forderung nach Mitwirkung in den neuen ORF-Gremien auf und wendet sich gegen das Verbot von Sonderwerbeformen.

Die International Advertising Association – Austrian Chapter (IAA) hat am Montag, dem 26. März 2001, per Vorstandssitzung einer Resulotion zum geplanten ORF-Gesetz verabschiedet und wendet sich darin gegen das gegen das Verbot von Sonderwerbeformen. Die IAA vermisse eine gewisse Professionalität im Umgang mit dem sensiblen Thema "Einschränkung der Werbemöglichkeiten im ORF", heißt es darin und fordert daher "mit Nachdruck, dass in Entscheidungen, die die werbetreibende Wirtschaft und die Medienwirtschaft substanziell betreffen, auch Personen einbezogen werden, die diesen Wirtschaftszweig mitgestalten und finanzieren".



"Bei aller angemessenen Wertschätzung für die Angehörigen des ,Weisenrates‘", so die IAA, sei es "doch augenfällig, dass die Interessen der werbetreibenden Wirtschaft, die immerhin in Form von Auftraggebern und -nehmern ein Volumen von rund 30 Milliarden Schilling repräsentiert, in der Zusammensetzung des ,Weisenrates‘ keinen geeigneten Vertreter hatten".



Mit Hinblick auf die Zusammensetzung des künftigen ORF-Stiftungsrates fordert die IAA dringend, Vertreter der freien Wirtschaft und Fachleute angemessen zu berücksichtigen. (as)



Die Resolution der IAA in voller Länge.

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