Hollywood gegen VÖZ: Streit um Print Oscar
 

Hollywood gegen VÖZ: Streit um Print Oscar

Nach einer Klage der Oscar-Veranstalter in Hollywood muss der VÖZ nach einem neuen Namen für den Print Oscar suchen.

Insgesamt 23 Jahre hindurch wurde der Print Oscar, der Werbepreis des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ), vergeben. Eine 24. Auflage erlebt der Print Oscar nicht mehr. Zumindest nicht unter diesem Namen. Nach einer Klage des Oscar-Veranstalters Academy of Motion Picture Arts and Science gegen den VÖZ sowie einem Gerichtsverfahren in Wien, darf der Herausgeberverband den Namen Print Oscar nicht mehr verwenden.



Das Verfahren läuft seit dem Oktober des vergangenen Jahres. In einer ersten Runde vor dem Handelsgericht Wien, fiel das Urteil zu Gunsten des VÖZ und des Print Oscar aus. In zweiter Instanz untersagte das Handelsgericht Wien allerdings kürzlich per einstweiliger Verfügung und mit sofortiger Wirkung die Verwendung des Titels Print Oscar. Nun entschloss ich der VÖZ, den Rechtsstreit zu beenden und auf den Schritt zum Obersten Gerichtshof (OGH) zu verzichten. Derzeit wird in VÖZ-Board Werbemarkt intensiv nach einem neuen Namen für den ehemaligen Print Oscar gesucht.



Lesen Sie mehr in der aktuellen Print-Ausgabe von Horizont (31-32/2005), die am 12. August erscheint.

(as)

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