Flugblattsteuer spaltet Branchenverbände
 

Flugblattsteuer spaltet Branchenverbände

Aufregung um Für und Wider der geplanten Ersatzsteuer für die Werbeabgabe - DMVÖ spricht von „Harakiri“ – Fachgruppe Wien: „Großer Erfolg“.

Die Diskussion um die vom Finanzministerium geplante Abschaffung der Werbesteuer bei gleichzeitiger Einführung einer neuen „Lenkungssteuer“ auf Prospekte, Flugblätter und Zeitungsbeilagen ist voll entfacht. In der aktuellen Titelgeschichte des HORIZONT Nr. 8/2008 melden sich die Vertreter der Branchenverbände mit Standpunkten zu Wort, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Während etwa der DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) und die Fachgruppe Steiermark strikt gegen eine Besteuerung von unadressierten Werbesendungen sind und von verheerenden Folgewirkungen sprechen, können sich der VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen), die IAA (International Advertising Association) und die Fachgruppe Wien durchaus mit dieser Idee anfreunden, wobei kein Hehl daraus gemacht wird, dass eine ersatzlose Abschaffung der Werbesteuer nach wie vor die primäre Zielsetzung darstellt.

(sl)

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