Expansion: Wiener Kreativ-Agentur Better wird...
 
Expansion

Wiener Kreativ-Agentur Better wird zu "BTTR" und eröffnet Standort in Berlin

BTTR GmbH
Kai Wichmann, Yannik Gotthardt und Ana Barros
Kai Wichmann, Yannik Gotthardt und Ana Barros

Pünktlich zum vierjährigen Jubiläum eröffnet die Agentur einen zweiten Agenturstandort. Bisher wurden internationale Kunden mit Sitz in Deutschland aus Wien betreut.

"Normalerweise gründen deutsche Agenturen Ableger in Wien, um vom österreichischen Markt zu profitieren. Es macht uns stolz, dass wir in die umgekehrte Richtung gehen", erklärt Kreativgeschäftsführerin Ana Barros. In Berlin ist Better, die künftig unter dem Namen "BTTR" firmieren, für die Dating-App Bumble, das Tech-Start-up GetYourGuide und die Stiftung Preussischer Kulturbesitz (gemeinsam mit BüroX) tätig.

Die Agentur sieht sich sowohl gegenüber klassischen Full-Service-Agenturen als auch Social-Media-Agenturen im Vorteil, wenn es um communityorientierte Kreativkonzepte geht. "Mittlerweile findet sich das Prinzip 'Social Media' in jeder guten Kampagnen wieder. Social ist kein 'ad on' mehr. Auch ein Plakat oder ein Logo können und müssen mittlerweile 'social' gedacht sein und 'Communities aufbauen'", kommentiert Beratungsgeschäftsführer Kai Wichmann.

Die Berlin-Gründung soll auch ein Zeichen für die inhaltliche Erweiterung der Agentur darstellen. So ergänzt der Stratege Yannick Gotthardt seit Mitte 2019 das Führungsteam rund um die frühere Architektin und Social-Media-Influencerin Ana Barros und den Kommunikationsberater Kai Wichmann. Gotthardt entwickelte zuvor als Head of Strategy der Berliner Agentur Super an der Spree klassische Marken- und Kampagnenstrategien für deutsche Bundesministerien, Gewerkschaften und NGOs.

"Wie Trump, #Metoo oder die Corona-Panik ist unsere Agenturgeschichte ein Social-Media-Märchen. Wir freuen uns darauf unsere Erfahrung mit internationalen Kunden in Österreich zu teilen und gleichzeitig von dem kreativen Berlin noch stärker zu profitieren – sofern Gottes-Corona-Zorn, Donald Trump oder Elon Musk uns morgen nicht alle auslöscht", schließt Gotthardt optimistisch.
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