EU-Kommission stimmt der Grey-Übernahme zu
 

EU-Kommission stimmt der Grey-Übernahme zu

EU-Kommission genehmigt die Übernahme der Grey Global Group durch die WPP-Holding.

Die EU-Kommission hat gegen die geplante Übernahme der US-Agenturgruppe Grey Global Group durch die britische WPP-Holding nichts einzuwenden. Die EU-Wettbewerbsbehörde kommt in ihrer Stellungnahme zu der Grey-Übernahme zu dem Schluss, dass die Übernahme von Grey durch die WPP den Wettbewerb unter den Agenturen nicht massiv verzerren werde.



Die unter dem Dach der EU-Kommission angesiedelte Wettbewerbsbehörde hatte ihr Augenmerk insbesondere auf das zur Grey Global Group gehörende Medianetwork MediCom gelegt. Die EU-Kommission hatte dazu von den wichtigsten MediaCom-Kunden und -Medienpartnern - auch in Österreich - Stellungnahmen zu einem möglichen Machtkonglomerat in Sachen Media angefordert.



Die WPP, die Nummer zwei unter den weltweit agierenden Agentur-Holdings, hatte im September des vergangenen Jahres ihre Interesse an einer Übernahme an der Grey Global Group (Grey Worldwide, MediaCom und andere) bekundet. Grey gilt als die Nummer sieben unter den Werbeholdings. Neben klassischen Agenturen wie Ogilvy & Mather, Young & Rubicam und andere sind unter dem Dach der WPP auch die Media-Networks MindShare und mediaedge:cia angesiedelt.

(as)

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