Erste Bank wechselt Agentur
 

Erste Bank wechselt Agentur

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Jung von Matt/365 statt Young & Rubicam

Einer der attraktivsten Werbeetats des Landes wechselt die betreuende Agentur. Die Erste Bank der Österreichischen Sparkassen, die Österreich-Tochter der Erste Group, setzt ab sofort auf Jung von Matt statt auf Young & Rubicam. Für den neuen Kunden wird eine eigenes Team der Jung von Matt/365 in Wien aufgebaut. Diese neue Schiene des deutschen Agenturnetworks wurde 2011 in Hamburg gestartet und setzt besonders auf Beziehungsmanagement und Social Media.

Auch die Erste Group setzt bei der strategischen Beratung künftig auf Jung von Matt/365. Mit der Wiener Niederlassung Jung von Matt/Donau hat der Etatwechsel nichts zu tun, sie hat weiterhin die Bank Austria auf der Kundenliste stehen.

"Danke" an Y&R für 15 Jahre

"Wir haben uns als Gruppe im Rahmen eines längeren Prozesses dazu entschlossen JvM/365 als neue kreative Lead-Agentur für Österreich bzw. als strategische Berater für die Erste Group auszuwählen. Wir sehen in JvM einen Partner, der uns bei den kreativen Entscheidungen als Finanzdienstleister umfassend beraten wird. Dabei bauen wir auch auf die Erfahrungen, die sie in ihrer Zusammenarbeit mit den deutschen Sparkassen gesammelt haben", kommentierte Philip List, Marketingleiter der Erste Group, diesen Schritt in einer Aussendung am Freitag, den 18. Jänner. Und Mario Stadler, Marketingleiter für Österreich ergänzt: "Diese Entscheidung haben wir getroffen, obwohl wir mit unserer bisherigen Agentur Y&R schöne Erfolge einfahren konnten. Nach fast 15 Jahren Kooperation sind wir aber der Überzeugung, dass wir in der Werbung neue Ideen brauchen." Beide bedanken sich bei Y&R für die "langjährige gute und erfolgreiche Zusammenarbeit".

Peter Figge, Vorstandsvorsitzender Jung von Matt AG, wird in der Aussendung wie folgt zitiert: "Jung von Matt/365 ist eine moderne Kreativagentur mit Fokus auf der digitalen Kommunikation. Besonders freut es uns natürlich, dass die Agentur direkt mit einem so traditionsreichen Unternehmen wie der Erste Bank und den Sparkassen startet. Das ist nicht nur ein besonderer Vertrauensbeweis, sondern auch ein großer Ansporn."



Mehr über die Hintergründe des Etatwechsels lesen Sie in der Printausgabe von HORIZONT 3/2013, die am Freitag, den 18. Jänner 2013 erscheint.
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