Endspurt um Millionenetat
 

Endspurt um Millionenetat

An dieser Stelle finden Sie den Artikel, so wie dieser in HORIZONT 18/2000 erscheinen hätte sollen! Leider ist uns in der Print-Ausgabe des HORIZONT ein Lapsus passiert: Der Artikel wurde zwar auf Seite 1 angerissen, aber nicht wie angekündigt auf Seite 3 fortgesetzt …

In 14 Tagen soll ein 400 Millionen Schilling-Etat der Stadt Wien vergeben werden: Insgesamt sind rund 30 Leute zur Jurysitzung erschienen. Jede Geschäftsgruppe der Magistratsabteilungen konnte einen Vertreter und einen Berater entsenden. Präsentiert haben für ein Ausfallshonorar von 100.00 Schilling folgende Agenturen: Euro RSCG E+E und ikp, Scholz & Friends, Seeburger & Schretter, Strobelgasse 2 und Publico, Lowe GGK und Ecker & Partner. Ausgeschrieben wurde nach dem EU-Reglement europaweit. Außer einer italienischen Agentur, die aber wieder zurückzog, haben sich nur Österreicher beworben.
Im Briefing ging es, wie man hört, um die Schaffung einer Dachmarke und um Kommunikationsstrategien. Denn künftig soll der Presse- und Informationsdienst nicht mehr alleine für die Öffentlichkeitsarbeit der Fachabteilungen zuständig sein. Jede einzelne Gruppe wird ihre Öffentlichkeitsarbeit selbst gestalten und wird vom PID eingeschult. Aber alle Kampagnen müssen unter der neugeschaffenen Dachmarke laufen. Die Agentur kann als Berater herangezogen werden.
Wie man gerüchteweise hört, sollen die Juroren ihre Entscheidung bereits gefällt haben. Aus dem Rathaus ist zu erfahren: "Wir stehen mitten in den Verhandlungen. Spätestens in 14 Tagen kann eine Entscheidung fallen." Auf Platz 1 sollen die Partner Lowe GGK und Ecker & Partner gereiht worden sein und auf Platz 2 die Gemeinschaft Strobelgasse 2 und Publico.
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