Deutschland: Protest gegen Etat-Vergabe
 

Deutschland: Protest gegen Etat-Vergabe

Die Agenturverbände protestieren gegen eine Etatvergabe durch die Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).

Die deutschen Agenturverbände GWA (Gesamt Verband Kommunikationsagenturen) und GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen) protestieren gegen eine Etat-Vergabe durch die Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und zweifeln am ordnungsgemäßen Vergabeverfahren. Kritisert wird das Auswahlverfahren um die so genannte Service- und Freundlichkeitskampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006.



Die beiden Verbände wollen mit ihrem Widerspruch erreichen, dass das Verfahren neu aufgerollt und die Bewertung der Angebote wiederholt wird. Außerdem soll der Etat an den Pitchsieger, die Münchner Agentur Abold, vorerst nicht vrgeben werden. GWA und GPRA beziehen sich mit ihrem Protest auf einen Bericht in der "Financial Times Deutschland". Die Wirtschaftszeitung hatte über Verbindungen zweier Jury-Mitglieder zur Agentur Abold berichtet.



Die "Service- und Freundlichkeitskampagne" wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und für Inneres finanziert. Der Etat wird mit rund drei Millionen Euro beziffert.

(as)

stats