Der CCA überarbeitet seine Wettbewerbsregeln
 

Der CCA überarbeitet seine Wettbewerbsregeln

Der Creativ Club Austria präsentiert zu seinem Wettbewerb 2006 die "Auslandsregelung neu" und die "Plagiatsregelung neu".

Nachdem es zur diesjährigen Preisverleihung des CCA (Creativ Club Austria) zu heftigen Diskussion um einige Siegerarbeiten, die aus Deutschland stammten, sowie um vermeintliche Plagiate kam, setzte der CCA eine Reformkommission ein, deren Ergebnis nun vorliegt.



Nach der neuen "Auslandsregel" sind beim Wettbewerb des CCA künftig nur "Arbeiten in- und ausländischer Kreativer, die für den österreichischen Markt konzipiert und dort publiziert wurden", startberechtigt. Außerdem können "Arbeiten, die von österreichischen Kreativen für ausländische Märkte konzipiert und dort publiziert wurden", künftig nur mehr in der Kategorie "International" eingereicht werden. In dieser Kategorie werden Arbeiten aus allen Medienformen, ob Film oder Radio, Print oder Plakat zusammengefasst.



Anstelle von Ausdrücken wie Plagiate oder Fakes will der CCA künftig von "Doppelgängern" sprechen und versteht als solche "Arbeiten von mangelnder Originalität, die ein hohes Maß an Übereinstimmung mit einer bestehenden Originalarbeit aufweisen". Die CCA-Juroren können künftig während der Jurysitzung auf derartige "Doppelgänger" hinweisen, die schließlich aus dem Bewerbe genommen werden, wenn die Jury zu dem Entschluss kommt, es handle sich tatsächlich um einen solchen. Gibt es keine Einstimmigkeit, wird noch während der Jury-Sitzung der CCA-Vorstand einberufen, um zu entscheiden. Außerdem können CCA-Mitglieder innerhalb von fünf Werktagen nach der Jurysitzung noch ihren Protest gegen einen "Doppelgänger" einbringen. Wird ein Doppelgänger aus dem Bewerb genommen, rücken die nachgereihten Arbeiten nicht auf



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(as)



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